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Falls Sie Tipps für den Umgang mit RSI haben, würde ich sie gerne unter "Weitere Erfahrungsberichte" veröffentlichen.
Bitte schicken Sie Ihren Bericht an die dort angegebene E-Mail-Adresse.


RSI-Syndrom Gästebuch





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Lieber Clemens,
zunächst: vielen Dank für Deine Site! Ich habe sie erst vor wenigen Tagen entdeckt und noch nicht komplett durchgelesen; doch ein Trost ist es mir bereits zu wissen, dass ich nicht paranoid bin - bzw. dass ich mir meine Schmerzen nicht einbilde. Bitte nimm Dir etwas Geduld und lies meine Leidensstory, ich freue mich dann sehr auf Feedback. - Also: ich bin 33 und arbeite erst seit Oktober 2013 massiv am Pc; das startete mit einer Umschulung Webentwicklung. Im Januar 2013 begann ich ein Praktikum, wo ich viel Photoshop, Illustrator und Css machte. Im Februar 2013 ging ich mit geschwollener rechter Hand und starken Schmerzen in Fingern und Hand zum Orthopäden. Diagnose Sehnenscheidentzündung, Schiene, nach eineinhalb Wochen wieder ok. Anfang Mai begann ich den Job als Grafikdesigner. Von nun an 9 Stunden täglich (netto) Photoshop mit normaler Maus. Gelegentlich Ellenbogenschmerzen. September 2013: starke Schmerzen Handgelenk, Finger bei Bewegeung, innerer Unterarm, äußerer Unterarm, Ellenbogen. Orthopäde: überlastung, 2 Wochen krank geschrieben; Besserung sofort bei Ende der Belastung (also wenige Tage nachdem ich nicht mehr arbeitete.) - Danach kaufte ich eine dicke Gummimatte und legte sie auf meinen Arbeitstisch. Kurze Zeit später schon wieder Ellenbogenschmerzen, die ich ignorierte. Jetzt, also ca. 4 Monate nach der Sache im Herbst letzten Jahres, musste ich vor drei Wochen ganz plötzlich zum Arzt: sehr starke Handgelenk, Unterarm, Ellenbogen- und, neu: Schulter- und Nackenschmerzen. Am 27.2. ging ich zum Arzt, er diagnostizierte Sehnenscheidentzündung, verschrieb mir Physiotherapie und ein Schiene, die nicht das Handgelenk stützt sondern am oberen Unterarm ein Silikonkissen gegen den durch das Klicken beanspruchten Muskel kompressieren; außerdem Ibuflam 800. Krankschrift drei Tage (er wollte 2 Wochen, doch ich hab Angst um meinen Job, den ich liebe). - Eine Woche später ging ich wieder hin: Schmerzen stärker, nun auch im linken Arm. -- Um abzukürzen: jetzt seit drei Wochen beständig Schmerzen. Bin noch eine Woche krank geschrieben. Schmerzmittel (auch eines gegen Arthroseschmerzen) helfen nix. Physiotherapie tut sauweh, aber die Aktivierung der Muskeln tut gut, glaube ich. Deine Triggerpunktmassage ist auch gut, hab ich gestern ausprobiert. - Meine Frage: wenn man den Stand so betrachtet, dann habe ich doch nicht "nur" Sehnenscheidentzündung, oder? Der Arzt meinte, die "Wanderung" der Schmerzen sei normal. Aber für mich fühlt es sich nach RSI an. Muss ich jetzt meinen Job kündigen? Kann ich am 24., also in einer Woche, überhaupt arbeiten? Wie kann ich das meiner Chefin erklären (ich glaube, sie glaubt mir die Schmerzen nicht). Ich habe Riesenangst. Es hat so viele Jahre gedauert, diesen Job zu finden, den ich kann und liebe. Ich habe nämlich seit Jahren auch chronische Fuß-, Knie- und Rückenschmerzen; im Grunde tut mir alles weh. Und dieses Sitzen am PC ist eine der wenigen Sachen, die ich machen könnte. --- Hast Du eine Idee für mich? Und soll ich den Arzt auf RSI ansprechen? Wie lange kann das dauern, bis es wieder ok ist? Kann ich überhaupt bald wieder arbeiten? - Ok, das ist jetzt ein kleiner Roman geworden, sorry; aber ich habe echt Angst. Ich danke Dir für Deine Zeit und Geduld und dass Du Betroffenen Hilfe bietest! - Alles Gute Dir und danke für Antwort - - - Lilli

Antwort: Hallo Lilli,

eine Sehnenscheidenentzündung äußert sich in der Regel dadurch, dass der entsprechende Bereich verdickt ist und häufig bei Bewegungen auch knirscht. Leider wird diese Diagnose häufig von ärzten gestellt, da sie keine bessere medizinische Bezeichnung kennen. Dabei liegt dann evtl. keine klassische Sehnenscheidenentzündung vor (so war es bei mir).
Wie du schon gemerkt hast, sind Physiotherapeuten in der Regel bessere Ansprechpartner als zum Beispiel Orthopäden. Das die Schmerzen bei einer richtigen Sehnenscheidenentzündung wandern, habe ich noch nicht gehört.
Dass du zwangsläufig in deinen Job aufgeben muss, davon würde ich erst mal nicht ausgehen. Eine fortdauernde Belastung ist natürlich nicht ideal, aber ich kenne einige erfolgreiche Krankheitsverläufe von Personen, die normal (mit Hilfsmitteln und Dehnen etc.) weiter gearbeitet haben. Du musst versuchen die akuten Schmerzen unter Kontrolle zu bekommen, mir haben damals kalte Bäder im Waschbecken sehr geholfen.
Als Grafikdesignerin arbeitest du sehr viel an der Maus, allerdings solltest du - wenn mit der Arbeitsstelle vereinbar - Emails immer mit Spracherkennung schreiben (diese Antwort lasse ich komplett mit Dragon tippen). www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php#spracherkennung
Und dann musst du schauen, ob du deinen Arbeitsplatz weitergehend ergonomisch ergänzen kannst (es würde ja vielleicht schon helfen, wenn du eine privat beschaffte Maus anschließen dürftest).
Da du auch noch Schmerzen in anderen Körperbereichen ansprichst, informiere dich parallel auch noch über TMS (http://www.repetitive-strain-injury.de/psyche.php#tms) und "Fibromyalgie".
Solltest du den Eindruck haben, dass dein Arzt mit seinem Latein am Ende ist, suche einen anderen auf bzw. sprich RSI als Idee an. Oft stößt man auf Ablehnung bei eigenen Ideen, aber so ein letzter Versuch kann dann ja auch nicht mehr schaden.
Deine Frage nach einer möglichen Länge ist nicht pauschal zu beantworten. Manchen reicht schon die Umstellung auf eine andere Maus, bei anderen wie mir dauert es über zwei Jahre, bis eine Besserung in Sicht ist. Aber das darf dich in keinem Fall entmutigen, mein Krankheitsverlauf ist in der Intensität und Länge wohl eher ungewöhnlich.

Alles Gute!
Clemens


Hinzugefügt: February 14, 2014
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Hallo,ich bin eine Angehörige einer RSI Patientin.Meine Schwester lebt in England und ist seit 7 Jahren mit RSI gestraft. Mittlerweile ist ein normales Leben nicht mehr möglich. Sich anziehen, essen,waschen,Türen öffnen usw.ist ohne Hilfe nicht mehr möglich.Ihre Psyche ist sehr stark angegriffen. Durch die dauernden Schmerzen hat man das Gefühl ihr Gehirn schaltet wegen überlastung teilweise ab. Dazu die ständige Müdigkeit.Wie kann ich ihr helfen! Bitte! um Rat

Antwort: Hallo Carolin,

für Betroffene ist es sehr wichtig, dass das Umfeld die Schmerzen ernst nimmt. Keinesfalls darf der Eindruck erweckt werden, dass man die Schmerzen nicht glaubt, nur weil sie nicht zu sehen sind bzw. die Ursache nicht versteht.

Ist bei deiner Schwester denn intensive PC-Arbeit eine Ursache? Darüber geht ja meine Website primär und behält zahlreiche Hinweise vor.

Als Außenstehender kann man dem Betroffenen viele belastende Tätigkeiten abnehmen. Wenn ihr allerdings geografisch getrennt wohnt, ist das schwer möglich. Du kannst allerdings für deine Schwester im Internet und in Büchern recherchieren, was für Möglichkeiten bestehen und mit ihr danach darüber sprechen. Auch könnt ihr gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan (http://www.repetitive-strain-injury.de/behandlungssplaene.php) erstellen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn deine Schwester schon sehr demotiviert ist und sich nicht alleine damit beschäftigen möchte. Dann braucht es eine unterstützende Hand. Auch sollte sie die zahlreichen Erfolgsgeschichten von meiner und anderen Webseiten lesen.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: January 27, 2014
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Hallo Clemens,

ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und unbeschreiblich glücklich darüber. Ich hatte sehr sehr starke Schmerzen in meinem rechten Handgelenk, die durch Krafttraining "ausgebrochen" sind, und nun seit über 2 Jahren chronisch sind. Da ich auch viel am PC sitze (sitzen muss) sind die Schmerzen eher mehr geworden. Ich war - wie du - bei mehreren ärzten, habe Röntgen und Co. hinter mir, aber keiner der ärzte konnte etwas finden. Es gab Tage, an denen ich mir am liebsten die Hand abgehackt hätte, damit nur diese Schmerzen aufhören. Ich lag teilweise nachts im Bett mit so starken Schmerzen dass ich nicht einschlafen konnte und mit Tränen in den Augen bei dem Gedanken daran dass ich nie wieder ohne chronische Schmerzen leben kann. Und als dann auch der 4. Arzt nichts gefunden hat, hab ich schon an meiner Psyche gezweifelt und habe mich von keinem Arzt erntgenommen gefühlt, was vllt die schwerste Erfahrung von allen war.
Ich habe mich sogar eine Zeit lang vegan ernährt, weil der Körper dann ein paar chronische Schmerzstoffe nicht produzieren kann, was tatsächlich ein bisschen geholfen hat. Im Moment ernähre ich mich purinarm, was bei Gichtpatienten hilft...
Jetzt bin ich vor 2 Wochen auf diese Website gestoßen und war sehr erleichtert, dass ich nicht alleine bin. Allein dieses Gefühl ist unglaublich beruhigend. Ich habe jede einzelne Seite verschlungen und sofort die Dehnübungen gemacht und baue die Kräftigungsübungen in meinen Tagesablauf ein. Meinen Arbeitsplatz richte ich auch gerade ergonomischer ein, bin gerade dabei mich einzulesen.
Ich danke dir wirklich von ganzen Herzen für deine Mühe und Engagement für diese wundervolle Seite mit Tipps und Tricks und überhaupt. Wenn sich meine Beschwerden wirklich in naher Zukunft bessern sollten, schreibe ich auch gerne einen Erfahrungsbericht, falls das gewünscht wird.
viele Grüße und nochmals Danke!
Steffen

Antwort: Hallo Steffen,

die ersten Schmerzen sind auch bei mir zu einer Zeit aufgetreten, als ich wieder mal etwas mehr Krafttraining gemacht hatte.
Es freut mich natürlich sehr, dass du u.a. durch meine Seite wieder mehr Vertrauen bekommen hast, dass diese Krankheit/Verletzung heilbar ist - denn das ist sie! Ein späterer Erfahrungsbericht wäre super.

Ich Drücke dir die Daumen!
Clemens


Hinzugefügt: December 22, 2013
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Hi!

Ich hab seit 2-3 Monaten Schmerzen im rechten Ellbogen (ich bediene die Maus mit rechts). Anfangs wars recht harmlos, aber irgendwie wurde es nervig. Hab dann meinen neuen Stuhl bekommen, den ich schon vorbestellt hatte.
http://www.needforseat.de/shop/pro-gaming--office/dxracer-chief-srs.php
Die Armlehnen sind bei dem Stuhl deutlich weicher als bei meinem alten, aber leider war keine Besserung im Ellbogen merkbar.
Nach ein paar Wochen hab ich dann auch Schmerzen and der Handinnenseite (Handballen) bekommen. Wurde dann auch schlimmer, ein Eisbeutel hat dann aber gut geholfen.
Bin dann zum Hausarzt. Der hat Karpal-Tunnel-Syndrom mal ausgeschlossen. Als ich gefragt hab ob es vielleicht RSI ist hat er gemeint: Was ist das? Habs kurz beschrieben und er meinte: das hat sich sicher wieder irgendein Amerikaner ausgedacht Naja, er hat mir ne Rheumon Salbe und Dedolor Tabletten verschrieben und hat gemeint meine Sehnen sind verspannt oder so und der Schmerz im Ellbogen kommt auch davon.
Leider haben die Tabletten und die Salbe nicht wirklich geholfen. Ich hab auch angefangen die Dehnungsübungen von deiner Seite zu machen. Es wurde in der Hand besser. Mein Unterarm fühlt sich aber manchmal kalt an und kribbelt hin und wieder. Ellbogen scheint immer schlimmer zu werden. Die Schmerzen sind aber nicht bei bestimmten Bewegung, sind irgendwie immer "zuffälig".
Außerdem hab ich seit fast einem Jahr im Bereich der rechten Schulter bzw. rund ums rechte Schulterblatt Schmerzen. Mal sind sie da, mal nicht. Das hat angefange als ich krank war und beim fernsehen eingeschlafen bin in einer sehr seltsamen Position und als ich dann aufgewacht bin tats dort stark weh. Seit dem hab ich immer wieder Schmerzen in dem Bereich.

Sorry, für die lange Geschichte, aber vielleicht kannst du mir sagen ob ich RSI habe oder ob das ganze vielleicht von der Schulter ausstrahlt.

Antwort: Hallo Thomas,

zwischendurch hatte ich auch mit kalten Unterarmen und Händen zu kämpfen gehabt. Mir hat es sehr geholfen, entweder nur mit langem Hemd am PC zu sitzen oder (vor allem im Sommer) mit Armstulpen zu arbeiten. Sieht etwas komisch aus, aber war angenehm.
Warst du bisher nur beim Hausarzt? Insbesondere die Schulter sollte sich mal ein Orthopäde oder Physiotherapeut anschauen.
Falls deine Schmerzen primär bei PC-Arbeit auftreten, ist das als (Mit-)Ursache wahrscheinlich. Allerdings beschreibst du ja auch noch ein Kribbeln im Unterarm und die schmerzhafte Schulter - das solltest du beides unbedingt von einem Fachmann untersuchen lassen.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: November 27, 2013
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Hi Clemens,

zuallererst .. ein großes Lob an dich.
Deine Seite enthält viele gute Infos.

Zu meinem Problem:
Ich bin Softwareentwickler ... liebe meinen Job, kämpfe aber bereits seit Jahren (immer wieder) mit Schmerzen im Handgelenk.
Ein Wacom Bamboo - statt der Maus - hat mir zum Teil geholfen.
Die Standardtastatur habe ich durch eine Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000 ersetzt. Dabei habe ich ebenfalls eine Besserung gemerkt.
Ich stimme allerdings dem Testergebnis zu, dass die Tastatur "zu breit" ist.
Somit entsteht eine andere Art von Schmerz beim Bedienen des Tablets ... oder der Maus ... hab nämlich beides versucht.

Nun ... seit kurzem gibt es die Sculpt Ergonomic Keyboard For Business.
Was hältst du von dieser Tastur?
Hast du vll. schon die Möglichkeit gehabt, diese zu testen?

mfG,
fbratic

Antwort: Hallo fbratic,

auf die neue Sculpt bin ich auch schon aufmerksam geworden, habe sie allerdings selbst noch nicht testen können. Nach Bildern und anderen Berichten zu urteilen:

Gut
- schmal, optionaler Nummerblock
- geteilte und nach oben gebogene Tastenfläche
- Handballenauflage

Schlecht
- ungewohnte Anordnung und Größe der Sondertasten (Enter, Backspace, Einfügen...)
- keine vor/zurück Taste unter der Leertaste mehr (wie bei dem 4000er Modell)
- Ziffernblock Knopfzelle statt Standardbatterie

Insgesamt scheint sie ein guter Natural Ergonomic Keyboard 4000 Ersatz zu sein. Ich habe sie auf meiner ToDo-Liste und werde sie mir vielleicht zu Weihnachten besorgen und dann natürlich hier vorstellen.

Derweilen nutze ich weiter die 4000er und die Maus mit links, so dass ich meinen Arm schon jetzt nah am Körper führen kann.

Alles Gute weiterhin
Clemens


Hinzugefügt: November 16, 2013
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Hallo Clemens,

mittlerweile weiß ich, dass zumindest ein Großteil meiner Restschmerzen wohl vom Schmerzgedächtnis kommt. Wenn ich mich bei Tätigkeiten, die mir vorher Probleme bereitet haben, darauf konzentriere, dass ich KEINE Schmerzen habe, dann funktioniert das auch. Allerdings traten die Schmerzen in allen möglichen Situationen auf, so dass eine Steuerung manchmal schwierig ist.
Mich würde interessieren, wie lange es bei Dir gedauert hat, bis bei Dir ein anhaltender Erfolg eintrat.

Antwort: Hallo Annika,

mein Durchbruch 2008 (http://www.repetitive-strain-injury.de/krankheitsverlauf.php) hat mehrere Monate gedauert und war nur durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen möglich. Das Schmerzgedächtnis ist danach Monat für Monat etwas weniger geworden. Leider ist es nichts, was sehr schnell abläuft (zumindest bei mir nicht). Aber irgendwann ist es so gut, dass hin und wieder auftretenden Schmerzen einen schon gar nicht mehr einschränken.

Arbeitest du ab und an mal mit Handschuhen? http://www.repetitive-strain-injury.de/psyche.php#schmerzg

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: November 6, 2013
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Hallo Clemens,
erstmal ein großes Lob für deine Seite.
Ich hätte eine Frage zur Berufsunfähigkeitsversicherung.
Seit Jahren habe ich Probleme mit meinen Armen und dementsprechend viele Arztbesuche (u.A. Psychotherape) und Physiotherapesitzungen gehabt. Da ich noch studiere, würde ich gerne während meines Studiums die Versicherung abschließen, da ich gehört habe, dass ich als Student noch einen günstigeren Beitrag hätte. Jedoch habe ich Bedenken, dass ich aufgrund der zahlreichen Arztbesuche einen Risikozuschlag hätte. Nun würde ich gerne deine Meinung dazu hören.

Liebe Grüße,
Bianca

Antwort: Hallo Bianca,

deinen Bedenken muss ich leider Recht geben. In der Regel wirst du bei einem Antrag nach den letzten fünf Jahren gefragt und musst alle Arztbesuche/Erkrankungen angeben. Falls du bereits (chronische) Beschwerden hast, wirst du wahrscheinlich entweder gar keine BU abschließen können, sie wird unverschämt teuer oder es werden bestimmte Erkrankungen von einer möglichen Leistung ausgeschlossen.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: October 13, 2013
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Ich wollte mich mal wieder melden. Vor drei Wochen war ich beim Physiotherapeuten, den ich aus eigener Tasche bezahlt habe. Der stellte aufgrund meiner Schilderungen fest, dass ich auf Schulterhöhe einen blockierten Nerv habe. Das Einrenken brachte schon einmal eine enorme Erleichterung. Jetzt muss ich die Rückenmuskeln trainieren, damit der Nerv nicht immer wieder einklemmt.
Vor zwei Wochen hatte ich einen neuen Orthopäden aufgesucht, der meinte, dass der eingeklemmte Nerv nicht das alleinige Problem sei, meine Muskeln seien durch die PC-Arbeit beschädigt. Die Heilung könnte länger dauern. Nächste Woche soll ich mich noch einmal vorstellen, dann soll ich Bescheid geben, ob Arbeitsreduzierung ausreichend ist.
Hat jemand eigene Erfahrung, wie lang so eine Verheilung dauert?

Gestern war ich beim Neurologen, wo die Nerven gemessen wurden, alles ok, keine Schädigungen durch das Einklemmen. Außerdem wurde stellvertretend am Musculus extensor carpi radialis longus des rechten Unterams ein EMG durchgeführt. Dieser Muskel ist auf jeden Fall gesund.
Leider bin ich aber so verunsichert, dass ich nicht weiß, ob ich jetzt nur mit dem Schmerzgedächtnis kämpfen muss oder ob einfach die anderen Muskeln betroffen sind.

Antwort: Hallo Annika,

eine Einschätzung wie lange die komplette Heilung dauert, ist allgemein nur sehr schwer zu treffen. Wenn du momentan allerdings schon wieder deutlich besser arbeiten kannst, dann würde ich mich nicht allzu sehr darauf versteifen, ob nun der weitere Heilungsverlauf 2 oder 10 Wochen dauert. Achte auf eine gute Haltung beim arbeiten, mache regelmäßig deine übungen etc. (diverse weitere Tipps hier auf der Seite). Dann sollte sich dein Zustand immer weiter bessern.

Bezüglich des Schmerzgedächtnisses schau mal hier: http://www.repetitive-strain-injury.de/psyche.php#schmerzg
Ich würde dir empfehlen zwischendurch einfach mal mit dünnen Handschuhen zu arbeiten.

Alles Gute weiterhin
Clemens


Hinzugefügt: October 1, 2013
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hallo!
ich leide seit ca. 1,5 jahren an beschwerden im rechten unterarm. nach mehreren arztbesuchen, falschen diagnosen und falschen therapieansätzen (u.a. rechte hand komplett inkl unterarm eingegegipst) habe ich anfang august einen arzt gefunden der die diagnose "mausarm" gestellt hat. er hat mir ein rezept für 6 behandlungen bei einem physiotherapeuten verschrieben. diese 6 behandlungen haben mir sehr gut getan, die schmerzen wurden weniger und zwischendurch war ich sogar für einen gewissen zeitraum schmerzfrei. die behandlungen bestanden aus massagen, dehnen und am schluss wurde noch elektrotherapie durchgeführt.
mein physiotherapeut meinte allerdings schon während der ersten paar termine, dass ich noch weitere rezepte brauchen würde um dauerhaft schmerzfrei zu sein. das wäre so, weil ich relativ spät mit der behandlung angefangen hätte (als wenn das meine schuld wäre). naja, jedenfalls sollte er recht behalten...
ich war nun nochmal bei dem arzt welcher mir das rezept verschrieben hatte und bat um ein weiteres, er meinte nur er könne mir kein weiteres verschreiben, ich müsste 12 wochen warten.
stimmt das? darf er mir kein rezept verschreiben, oder könnte er wenn er denn wollte?
ich weiss einfach nicht was ich jetzt weiter tun soll, ich habe das gefühl die schmerzen werden mehr und ich habe angst wieder auf das schmerzniveau VOR den massagen zu kommen. hat jemand irgendwelche tipps und/oder ratschläge für mich?

danke im vorraus,
armin

Antwort: Hallo Armin,

mit der maximal möglichen Zahl von KG-Verordnungen kenne ich mich nicht wirklich aus. Habe mich eben aber etwas eingelesen (http://www.hausmed.de/gesund-leben/physiotherapie/aerztliche-verordnung) und bin auf den Heilmittelkatalog gestoßen: http://www.g-ba.de/downloads/17-98-1085/RL-Heilmittel-Katalog-04-12-21.pdf

Dort ist die Regelfallverordnung bei "Verletzungen/Operationen und Erkrankungen der Extremitäten (...) mit prognostisch kurzzeitigem Behandlungsbedarf" in der Tat nur 6 Einheiten.
Bei anderthalb Jahren Beschwerden trifft wohl aber eher "mit prognostisch mittelfristigem Behandlungsbedarf (insbesondere Einschränkungen von relevanten Aktivitäten des täglichen Lebens)" zu. Dann sind zwei Folgeverordnungen möglich, d.h. insgesamt 18 Einheiten.
Ob du allerdings mit dieser Argumentation deinen Arzt überzeugen kannst, musst du ausprobieren.

Wenn mit Elektrotherapie TENS gemeint ist, so kannst du das auch selbstständig durchführen:
http://www.amazon.de/dp/B000N4QRBY/?tag=rsi-21 Habe dieses Gerät hier und finde es ganz praktisch.

Nutzt du schon Spracherkennung? Absolut empfehlenswert, ich kenne kein noch stärker entlastendes Hilfsmittel für die PC-Arbeit: http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php#spracherkennung

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: September 27, 2013
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Hallo zusammen, ich hatte 12 Monate lang massive Probleme. Durch 12 therapeutische Behandlungstermine, bei denen ich eine sog FASZIEN-Massage bekommen habe, ist es deutlich besser geworden. Zudem habe ich auf das Fujitsu-Keyboard und die Evoluent-Maus umgestellt. Seit her geht es deutlich besser - auch wenn es vermutlich nicht mehr so sein wird wie vorher. Dafür macht sich jetzt der Schulterbereich bemerkbar. (Werd' mit meinen 61 Lenzen eben auch nicht mehr jünger

Antwort: Hallo Wilfried,

danke für deine Erfahrungen!
Die Umstellung von einer normalen Maus (Bedienung aus dem Handgelenk) auf die Evoluent (Bedienung zum Teil aus dem gesamten Arm) dauert ein paar Wochen. Arm und Schulter müssen sich erst an die neue Bewegung und Belastung gewöhnen. Hilfreich kann es sein, wenn du in dieser übergangsphase noch eine zweite Maus angeschlossen hast und diese im Wechsel nutzt.
Auch daran denken regelmäßig aufzustehen und dabei die Schultern/Arme nach vorn und hinten zu kreisen.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: August 30, 2013
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