Kopfgrafik

Falls Sie Tipps für den Umgang mit RSI haben, würde ich sie gerne unter "Weitere Erfahrungsberichte" veröffentlichen.
Bitte schicken Sie Ihren Bericht an die dort angegebene E-Mail-Adresse.


RSI-Syndrom Gästebuch



Kommentar
Hallo,

ich hatte im Jahr 2011 erstmalig RSI-Symptome in den Armen, die ich aber mit den Dehnübungen gut in den Begriff bekommen habe. Leider ist es in letzter Zeit wieder schlimmer geworden und ich habe den Eindruck, zurzeit mit den Dehnungen eher Schaden anzurichten. Meine Schmerzen konzentrieren sich im Moment auf die Handgelenke, gelegentlich schmerzt es aber von Oberarm bis Finger (nicht überall auf einmal )
Ein Arzt hat mir eine Ganzkörperszintigraphie empfohlen, weil ich auch noch Beschwerden in den Beinen habe. Er möchte ausschließen, dass irgendwelche Entzündungen übersehen werden. (Entzündungsmarker im Blut sind OK und es gibt auch keine Anzeichen für Rheuma) Leider bin ich mir unsicher, ob die Strahlung bei der Ganzkörperszintigraphie wirklich unbedenklich ist. (Mein Hausarzt widerspricht der Darstellung des verordnenden Arztes, dass das unbedenklich ist).
Ich weiß, dass das hier keine medizinische Auskunft ist, aber ich vermute, dass man bei RSI generell auch bei der Szintigraphie wenig sehen wird, oder?
Eine Bandage fürs Handgelenk wurde mir auch verschrieben, aber ich reagiere auf verschiedene Modelle allergisch und konnte diese daher noch nicht eingehend testen.

Meine derzeitigen Maßnahmen sind b.a. Mikropausen, Kalt-Warme Waschungen und verringerung der Arbeit am PC.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort: Hallo,

wenn sich das Dehnen nicht angenehm anfühlt, solltest du damit vorsichtig sein.
Mit der Szintigrafie habe ich persönlich keine Erfahrungen. Alle Quellen die ich online gefunden habe, geben aber eine vergleichsweise geringe Strahlenbelastung an, z.B. http://www.netdoktor.at/untersuchung/szintigraphie-8314

Bei meinen Beschwerden konnte man nur in den ersten Wochen eine Schwellung der Unterarme erkennen. Nachträglich durchgeführte Röntgen- und MRT-Aufnahmen konnten nichts ungewöhnliches feststellen.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: November 18, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP



Kommentar
Beim Schreiben meiner Abschlussarbeit an der Uni 2007/2008 übertrieb ich es ein wenig mit der Klickerei am PC. Es stellten sich Schmerzen ein, zuerst nur wenig, dann immer mehr. Leider war es mir damals nicht möglich, einfach mal eine längere Pause einzulegen, außerdem dachte ich, das ginge schon wieder weg, wenn ich fertig wäre. Dem war natürlich nicht so.

Auch im Job hatte ich danach viel am PC zu tun. Anfangs ließen sich die Schmerzen noch ignorieren, als das nichts mehr half, ging ich zum "Linkshändertum" an der Maus über, was zwar half, aber schließlich Beschwerden im linken Arm hervorrief.

Schließlich ging ich Anfang 2010 doch zum Arzt. Ein paar Spritzen und eine Druckschiene (so eine hellblaue von Bauerfeind) machten es mir wieder möglich, zu arbeiten. Weitere Maßnahmen waren von ärztlicher Seite nicht vorgesehen. Ich sollte die Schiene tragen, denn damit ginge es ja. Das tat ich. Jahrelang.

Anfang 2015 ging ich wegen eines anderen Problems, wegen dem ich an meinem (nicht zufriedenstellenden) Orthopäden gescheitert war, zu einer befreundeten Physiotherapeutin, die das Problem mit ein paar übungen und endlosen Wiederholungen praktisch ohne Mühe aus der Welt schaffte. Warum sollte das nicht auch mit meinem Armproblem gehen?

Leider war sie zum Zeitpunkt dieser Erkenntnis gerade nicht verfügbar, also machte ich mich im Internet auf die Suche und fand diese Seite hier. Ich las alles genau durch, fand mich und meine Situation wieder, druckte mir die Dehnübungen aus und begann an einem Dienstagabend damit.

Nach drei Wochen fuhr ich für 2 Wochen in den Urlaub, wo ich kaum mit Maus oder PC in Berührung kam. Als ich wieder arbeiten ging, ließ ich am 2. Tag die Schiene weg. In den folgenden Wochen brauchte ich die Schiene zwar manchmal, weil der Arm leicht ermüdete und dann wieder Probleme auftraten, aber die Situationen wurden immer seltener und schließlich brauchte ich keine Schiene mehr. Sie liegt jetzt in einer Schublade, für schlechte Zeiten, die hoffentlich nicht kommen werden.

Fazit: 3 Wochen selbstverordneter Dehnübungen haben ein Problem gelöst, dass ich seit 5 Jahren hatte und dachte, nie wieder loszuwerden.

Danke an diese Seite, ich werde euch weiterempfehlen!

Antwort: Hallo Kathy,

danke für deinen Eintrag und es freut mich sehr, dass dir die übungen so schnell geholfen haben!

Alles Gute weiterhin
Clemens

PS: Falls du die Antwort hier lesen solltest: ich würde deinen Erfahrungsbericht gerne dauerhaft auf meine Seite nehmen. Wenn das für dich in Ordnung ist, setzte dich doch bitte per E-Mail mit mir in Verbindung: http://www.webconrad.com/impressum.html


Hinzugefügt: October 22, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP




Kommentar
Hallo,

im Frühjahr stellte sich bei mir der Tennisarm ein, wobei es glücklicherweise nicht zu Entzündungen kam. Dennoch war ich Monatelang in meinem Alltag eingeschränkt, nach fünfminütiger Bewegung der Hände stellte sich dort ein Gefühl des "Ziehens" in den Sehnen ein. Die Dehnübungen hier und Massagen haben mir etwas geholfen. Vor einigen Wochen habe ich dann begonnen mich selbst zu massieren und die Blackroll zu nutzen (ich hatte unheimlich viele Verspannungen in Armen, Rücken, Schultern). Dabei fand ich diese Seite sehr hilfreich: http://www.muskel-und-gelenkschmerzen.de/triggerpunkte/triggerpunkte-selbst-behandeln/
Die Seite verhalf mir zum "Durchbruch": die über mehrere Tage wiederholte Massage von einem Triggerpunkt und verhärteten Muskel unterhalb der Achsel hat plötzlich eine große Verbesserung gebracht. Nach weiteren Massagen der Stelle sind weitere Besserungen eingetreten (der Muskel ist noch nicht ganz entspannt).
Vielen Dank für die Website und vielleicht können noch andere von meinen Erfahrungen profitieren!

Antwort: Hallo Winnifred,

vielen Dank für deine Rückmeldung! Die verlinkte Seite sieht bereits auf den ersten Blick sehr hilfreich aus, vielen Dank auch dafür.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: September 16, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP


Kommentar
Hi Clemens,

ich vermute, dass ich auch am RSI Syndrom leide. Ich spiele seit mehreren Jahren einige Stunden täglich am Computer, am Wochenende auch mal gerne 8h und mehr. Außerdem nutze ich den Computer auch sonst ziemlich häufig, z.B. zur Informationsbeschaffung oder zum Chatten

Auch Art/Ort der Beschwerden passt bei mir zu denen, die auf deiner Seite angegeben sind.
Angefangen hat es bei mir vor einigen Wochen mit leichten Schmerzen im Handgelenk, ich habe dann die PC Belastung reduziert aber nicht komplett aufgegeben. Inzwischen hab ich aber ebenfalls Schmerzen in der Hand, in den Unterarmen und sogar in der Schulter, wobei die Schmerzen im rechten Arm (womit ich die Maus bediene) stärker sind.

Ich habe wirklich Angst dass die Schmerzen schlimmer werden und ich die Hände bald gar nicht mehr verwenden kann! Im Moment sind die Schmerzen nicht so stark bei anderen Tätigkeiten, auf Papier schreiben etc. klappt ohne Probleme und ich habe maximal leichte Schmerzen dabei. Setze ich mich jedoch an den PC werden die Schmerzen sofort schlimmer...

Ich habe außerdem noch so ein komisches Knacken/Knirschen im Handgelenk. Kann das auch bei RSI auftreten?

Und ich habe noch eine Frage zu den passiven Dehnübungen: Soll man einfach nur mit den Fingern Druck ober- und unterhalb des Schlüsselbeins ausüben oder wie ist das gemeint?

Ansonsten vielen Dank für diese Seite und ich hoffe, dass du mir auf meine Fragen eine Antwort geben kannst

Antwort: Hallo Patrick,

bezüglich des Knackens/Knirschens: das KöNNTE eine Sehnenscheidenentzündung sein. Aber natürlich auch ein anderes strukturelles Problem. Das musst du unbedingt mit einem Arzt abklären.

http://www.repetitive-strain-injury.de/passive-dehnuebungen.php
Ich hatte eine Art Taubheit/merkwürdiges Gefühl im Arm. Das habe ich mit den auf dieser Seite dargestellten Dehnübungen und dem Reindrücken eines Löffelstiels/Massagestäbchens im roten Bereich recht schnell in den Griff bekommen.

Ansonsten gilt mein allgemeiner Hinweis auf die Spracherkennung, für Texte die bestmögliche Entlastung: http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php#spracherkennung

Auf jeden Fall alle übungen anfangs ganz behutsam probieren, auf keinen Fall zu viel wollen und übertreiben.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: August 31, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP




Kommentar
Lieber Clemens, liebe RSI-Geplagte,
habe seit ca. 1,5 Jahren mit RSI zu tun, kombiniert mit einem rechtsseitigen Lymphödem, so dass ich vieles am PC einseitig machen muss, was die Therapie erschwert. Eine Reha brachte aktuell Erleichterung, jedoch war RSI dort unbekannt, so dass ich keine speziellen Tipps für meine fast ausschließliche PC-Tätigkeit erhielt. Man wich vielmehr auf die Diagnose Burnout aus. Oft ist also der persönliche Austausch Betroffener, z.B. auch über ärzte, Therapeuten etc. hilfreich. Kennt jemand im Raum Stuttgart eine RSI-Selbsthilfegruppe? So könnte man auch "politisch" mehr bewegen, also sich "heimlich" auf dieser Seite auszutauschen.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort: Hallo Brigitte,

leider ist mir im Raum Stuttgart keine RSI-Selbsthilfegruppe bekannt. Insgesamt sieht es da sehr mau aus in Deutschland befürchte ich. Falls es in die Richtung etwas geben sollte, bin ich für jeden Hinweis dankbar. Dann würde ich auch eine Extraseite mit einer übersicht an Selbsthilfegruppen aufmachen.
Falls du selbst eine Gruppe starten möchtest, schreib mich gerne an. Ich würde einen entsprechenden "Werbeeintrag" im Blog und auf meiner Facebookseite machen.

Viele Grüße
Clemens


Hinzugefügt: August 27, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP



Kommentar
Hi,

ich möchte mich nur kurz bedanken, dass Sie diese Website eingerichtet haben. Ich glaube die Informationen haben mich früh sensibilisiert und schlimmere Entwicklungen verhindert. Meine Beschwerden beschränkten sich nur auf die Hände (sobald ich etwas 5min gemacht habe fingen die Sehnen an zu schmerzen), die Ursache scheint aber eher in den Schultern und/oder Nacken zu finden sein - das wird durch manuelle Therapie hoffentlich demnächst ermittelt.
Unabhängig davon haben mir die Dehnübungen bereits geholfen - und helfen weiter.
Danke!

Antwort: Vielen Dank und alles Gute!


Hinzugefügt: June 28, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP



Kommentar
Hallo!
Ich sitze hier weinend vorm PC. Und ich möchte dir von Herzen danken! Ich habe mich selbstständig gemacht und die RSI verursacht mir große Existenzängste. Ich habe sie im Studium schon einmal bekämpft, nur diesmal haben meine damals entwickelten Methoden nicht ausgereicht. Was ich tue?
- Computerarbeit mit Spracheingabe (Dragon)
- Basische Ernährung
- Hände und Arme massieren
- viel und zügig spazieren gehen
- Meditation und mindfulness (Headspace)
- bei akuten Schmerzen: Salbe, Frischhaltefolie und elastische Binde über Nacht
als sich nach 5 Monaten immer noch nicht beschwerdefrei war bin ich zum Arzt gegangen. Dieser hat nicht mal einen kleinen Blick auf meine Hände geworfen oder mich irgendwie untersucht, sondern nur "ruhig stellen für 4 Wochen" verschrieben.
Ich war wirklich hoffnungslos, bis ich diese Seite gefunden habe. Die psychische Belastung die Bühne beschreibst, der Teufelskreis, die negativen Gedanken... Ich habe mich auf einmal so verstanden gefühlt und nicht mehr alleine.
Danke, danke, danke!!
Mit allerbesten Grüßen
Miriam

Antwort: Hallo Miriam,

es freut mich zu hören, dass meine Seite dir weiter Mut macht!
In deiner Aufzählung steht kein "dehnen", hast du das mal probiert? War mir eine große Hilfe.

Alles Gute wünsche ich dir weiterhin, halte uns gerne auf dem laufenden. Und niemals aufgeben, es gibt immer einen passenden Weg!
Clemens


Hinzugefügt: June 16, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP



Kommentar
Hallo,

zu erst einmal vielen Dank für diese Website, die wohl wirklich für jeden Betroffenen ein unglaublicher Gewinn ist !
Ich habe mir deine Krankheitsgeschichte durchgelesen und mich in vielen Punkten wieder erkannt, bin selbst passionierter PC Spieler, der auch auf Arbeit viel mit der Maus und Tastatur zu tun hat. Klar hört man von Problemen wie Karpaltunnel und RSI, aber dass es einen dann wirklich mal selbst trifft, daran glaubt man ja dann noch irgendwie nicht.

Mein Arm ist zu, ich würde sagen, 80-90 % ausgeheilt (auch dank einiger, neuer Dehnübungen, die ich vor dem Besuch dieser website noch nicht kannte !) und ich wollte so in vlt. einem Monat langsam anfangen wieder mich an Maus und Tastatur zu gewöhnen. Dazu meine Frage: Hast du irgendwelche Erfahrungen mit dem Tragen von Wrist bands / Double-wide Wrist bands bei der Arbeit / Spielen am PC ?

Danke nochmal !
Paul

Antwort: Hallo Paul,

nein, konkret damit habe ich bisher keine Erfahrungen. Aber sie könnten in der Tat ganz hilfreich sein, werden doch damit die Handgelenke warmgehalten und sie liegen nicht direkt auf dem harten Tisch auf. Sie erscheinen auf Bildern recht ähnlich zu längeren Armstulpen, die empfehle ich hier: http://www.repetitive-strain-injury.de/sonstige-massnahmen.php

Probiere es doch gerne einmal aus und gibt uns eine Rückmeldung.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: April 9, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP




Kommentar
Hi Clemens,
ich möchte mich erstmal herzlich bei dir für diese tolle Webseite bedanken!
Ich finde es echt erschreckend, dass im Jahre 2014/15 immer noch kaum ärzte im Stande sind solche Schmerzen richtig zu deuten bzw. eine richtige Diagnose zu machen.
Ich vermute mal mit einem Alter von 16 Jahren und einer Ersterscheinung mit gerade mal 15Jahren bin ich hier wohl der Jüngste.
über drei Stunden PC Spiele am Tag, mit einer nach unten gekrümmten Haltung haben sich gerächt.
Irgendwann hab ich beim Spielen gemerkt, jede Bewegung verursacht Schmerzen die irgendwie in den Händen ziehen. An der gegenüberliegenden Seite meines Handballen und in der Hand entwickelte sich zusehendst ein Schmerz, der nicht Aufhören wollte.
Nach zwei Arztbesuchen konnte nichts festgestellt werden, aber ich könnten ein Entzündungshemmendes Schmerzmittel nehmen. Dann solle ich mal schauen und dann nach einer Woche sollte es wieder besser werden.
Ich hatte solche Schmerzen, ich konnte nachts nicht mehr ordentlich schlafen(was bei mir echt schwierig ist) und auch nichts mehr festhalten schreiben etc konnte.
nach drei Monaten nach dem "Ausbruch" erfahre ich erst heute was ich eigentlich habe: RSI oder auch den Mausarm
Ein Arzt, Ein Orthopäde und ein Krankengymnastiker haben all das niemals erwähnt/festgestellt.
Ich habe nur eine lächerliche Dehnübung bekommen die wenig geholfen hat, zudem werde ich EINMAL die Woche behandelt in der Krankengymnastik, was allerdings auch wenig hilft.
Mir geht es zwar besser als vorher, die starken Schmerzen sind weg aber bei jeglicher Belastung spüre ich diese Schmerzen und meine Laune ist im Keller.
Alle Hobbies musste ich für bislang 3 Monate aufgeben und in der Schule (von 8-16 Uhr) schleppe ich mich immer noch irgendwie durch.
Frage:
Kann man sich für eine Woche (oder länger) in eine Klinik Reha etc einweisen lassen die mir jeden Tag gezielt helfen können? damit das ein Ende hat, denn ich will mir nicht meine Zukunft/ Abiturvorbereitungen zerstören, indem ich für die Schule nur noch ein Minimalen Aufwand aufbringen kann bzw. jeder Tag ein Scheißtag ist
Danke nochmals für diese Seit
Mfg Matthias

Antwort: Hallo Matthias,

mit Reha-Kliniken habe ich keine Erfahrung, so dass ich deine konkrete Frage leider nicht beantworten kann.
Mit 16 bist du in der Tat sehr jung. Allerdings kenne ich einen Fall, in der eine Betroffene mit 18 Jahren die Klausuren vor ihrem Abi in der Schule mit Spracherkennung schreiben durfte.

Das würde ich dir auch für den privaten Bereich sehr empfehlen, zum Beispiel solche Texte wie jetzt hier im Gästebuch lassen sich wunderbar mit Spracherkennung schreiben, so dass du dich im privaten Bereich nicht zusätzlich belastest. Dieser Text ist komplett mit Spracherkennung geschrieben. (http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php#spracherkennung)

Du solltest dich einmal mit deiner Schule in Verbindung setzen, ob es da gewisse Erleichterungen für dich geben kann. Und wende dich auch einmal an deine Krankenkasse und schildere deine Situation, die kennen sich in Fragen der möglichen Hilfeleistungen besser aus.

Versuche dir möglichst viele Physiotherapieeinheiten verschreiben zu lassen und lege diese recht nah beieinander. Alternativ/ergänzend kannst du auch darüber nachdenken, ob du die verschriebenen Stunden durch privat bezahlte Einheiten ergänzt. Das kombiniert mit den übungen von meiner Seite (natürlich in Rücksprache mit einem Physiotherapeuten oder Arzt) sollte dann hoffentlich einen Erfolg bringen.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: February 24, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP




Kommentar
Als erstes möchte Ich dem Ersteller dieser Seite danken. RSI ist ein wirklich unbekanntes Thema.

Ich habe letzes Jahr meine Ausbildung zum Ergotherapeuten abgeschlossen. Wir lernten zwar, wie ein ergonomischer Arbeitsplatz auszusehen hat, über das Krankheitsbild RSI wurde uns allerdings nichts beigebracht.

Ich hatte mitten in meiner Ausbildung gemerkt, dass Ich noch einen anderen Weg einschlagen möchte.(Musikpädagogik) Für die Aufnahmeprüfungen musste Ich viel vorbereiten. Leider fielen die Aufnahmeprüfungen in den gleichen Zeitraum wie die Abschlussprüfungen der Ergo- Ausbildung.

Ich hatte stundenlang Gitarre/Klavier geübt und zusätzlich viel handschriftlich auf Karteikarten zusammengefasst. An regelmäßige Pausen dachte Ich nicht, wollte es einfach nur schaffen.

Die Aufnahmeprüfung bestand Ich und bekam einen Studienplatz. Auch die Abschlussprüfungen der Ergotherapie absolvierte Ich gut.

Nachdem Ich alles geschafft hatte, bekam ich in meiner rechten Hand das Gefühl, diese nicht mehr richtig zu spüren....es war aber keine Taubheit in diesem Sinne...einfach ein "komisches Gefühl".
Des Weiteren taten mir in der Handinnenseite der rechten Hand genau die übergänge der Fingergrundgelenke weh.

Ich dachte mir "Sehenscheidentzündung"...ist doch klar. Zuerst ging Ich zum "Hauarzt", welcher mir also eine Handgelenksbandage und Schmerzgel verschrieb(obwohl doch meine Finer wehtaten...aber egal)

Fast den ganzen Sommer über trug ich diese Bandage ohne Erfolg. Geübt hatte Ich aus Angst auch nicht mehr. Ich war in keiner Art massiv eingeschränkt,nur verfolgte mich die Angst, es könnte sich noch verschlimmern.

Aus diesem Grund besuchte Ich auch noch eine Handchirurgin. Diese wusste so recht auch keine Lösung, außer zu sagen "Sie wissen ja, was das jetzt für Ihre Karriere bedeutet".....

Ich bekam sinnlose Physiotherapie verschrieben, hatte aber nach den 6 Behandlungen nicht das Gefühl, es hätte sich gebessert.

Nun fing das Musikstudium an....Ich musste also wieder viel üben, was Ich auch tat. Es war mitterweile Oktober.

Durch Zufall entdeckte Ich dann diese Seite. Ich bin ziemlich froh darüber gewesen.
Die Dehnübungen brachten nach einer Woche eine wirkliche Besserung. Das hätte Ich nicht vermutet!

Ich entwicklte nun eine Art "Plan" das Problem zu lösen.

Als erstes übte Ich nie länger als 2 Stunden, aber mit ausreichend Pausen. Vor und nach dem üben führte Ich immer die Dehnübungen für den rechten Unterarm, bzw. die Finger aus.

Anstatt die Straßenbahn zu nehmen, ging Ich vom Institut nach hause....dies war meine Art, sich zu bewegen, Joggen wollte ich nicht, bzw. versuchte Ich, aber war nichts für mich. Meine Computermaus ersetze Ich gegen ein Touchpad.

Als Ich mehr und mehr merke, dass trotz üben eine Besserung eintrat, verschwanden meine ängste nach und nach. Ich habe diese Seite aber immer wieder in schlechten Zeiten besucht. Auf vielen Seiten steht, dass es sich bei RSI um nicht mehr heilbare kleine Verletzungen handelt...das kann einen ganz schön beschäftigen...

Ende Januar 2015 konnte Ich nun keine großartigen Schmerzen mehr vezeichnen, lediglich am Zeigefinger war manchmal noch ein kleines "Zwicken" zu merken.

Im Großen und Ganzen hat mir die Seite sehr weitergeholfen. Ich weiß natürlich nicht, ob Ich wirklich an einer Form von RSI gelitten hatte, aber die Maßnahmen waren sehr hilfreich.

RSI sollte an Musikhochschulen/ Universitäten/ Ausbildungsstätten auf jeden Fall ein Thema sein. Musiker sollten darüber bescheidwissen und sich wie Sportler vor den üben dehnen, bzw. aufwärmen. Ich bin im Nachinein froh, dass es mich nicht so akut erwischt hatte, aber die Zeit war trotzdem nicht leicht für mich.

Antwort: Hallo,

vielen Dank für deine umfangreiche Rückmeldung! Es freut mich sehr zu hören, dass dir die Tipps hier geholfen haben.
Ich würde deine Erfolgsgeschichte gerne hier http://www.repetitive-strain-injury.de/weitere-erfahrungsberichte.php veröffentlichen, schreibe dir dazu gleich noch eine private E-Mail.

Alles Gute weiterhin
Clemens


Hinzugefügt: February 19, 2015
Diesen Eintrag löschen Antwort auf Eintrag Zeige IP
Powered by PHP Guestbook - brought to you by PHP Scripts