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Falls Sie Tipps für den Umgang mit RSI haben, würde ich sie gerne unter "Weitere Erfahrungsberichte" veröffentlichen.
Bitte schicken Sie Ihren Bericht an die dort angegebene E-Mail-Adresse.


RSI-Syndrom Gästebuch




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Hallo Clemens,

zuerst einmal von Herzen vielen Dank für diese Seite, ich weiß wirklich nicht wo ich ohne Sie wäre. Die klare Struktur gibt einem etwas zum festhalten wenn man gerade einfach alles hinschmeissen könnte, weil sich auch nach Wochen nicht wirklich erwas geändert hat.

Ich leide jetzt seit über einem halben Jahr an Schmerzen in den Handgelenken. Den Arbeitsplatz konnte ich ergonomisch ausstatten, trotzdem kommt es mir so vor als würde ich mich fast auf der Stelle bewegen. Schon erwas intensivere Mausarbeit kann stunden- bis fast tagelange Probleme auslösen - das irritiert zusammen mit den schlechten Tagen wo es einfach so schmerzt ungemein ("was hab ich denn diesmal wieder falsch gemacht". Dazu kommt noch, dass die Schmerzen selten sofort sondern häufig mit Verzögerung auftreten, was die direkte Zuordnung auch wieder schwer macht.

Aber genug gejammert, zwei Sachen die mir geholfen haben würde ich gerne loswerden:
- iPad: als Technik- und Internet Junkie plötzlich Tageszeitung lesen zu sollen ging garnicht. Das iPad lässt mich in Maßen surfen und sogar meisstens kurze Texte wie diesen schreiben ohne dieselben Probleme wie mit einem richtigen PC zu bekommen.
- Pferdesalbe: erst angenehm kühl, dann brennts ordentlich. Mir wurde geraten, die Salbe dick aufzutragen und mit Verband über Nacht einwirken zu lassen. Zusätzlich konnte ich damit schon einige Male Ruheschmerz vertreiben. Vielleicht nur ein Placebo, aber angenehm und zumindest eine Abwechslung zum nervigen Ziehen im Handgelenk.

Nochmals Danke, ein paar schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

- Mathias

Antwort: Hallo Mathias,

vielen Dank für deine Tipps. Ich drücke dir natürlich die Daumen, dass es dir möglichst schnell wieder besser geht. Wenn du für uns weitere Hinweise hast bzw. nach Abklingen deiner Schmerzen einen kurzen Bericht für
http://www.repetitive-strain-injury.de/weitere-erfahrungsberichte.php schreiben möchtest, wäre das super!

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: December 26, 2011
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Hallo Clemens,

Seit vier Jahren leide ich unter den Schmerzen beim Schreiben und Tippen. Während dieser vier Jahre gab es jedoch zwei Phasen von jeweils sechs Monaten in denen ich schmerzfrei war. Nach dem Abitur, seitdem ich Schmerzen habe, habe ich eine Ausbildung gemacht. Nun bin ich von meinem Arbeitgeber freigestellt und habe mein Studium der Chemie begonnen. Leider sind auch die Probleme mit den Armen schlimmer geworden. Vor dem Studium hatte ich vier Monate lang Krankengymnastik, unter anderem auch Vojita, außerdem noch Ergotherapie, was meinen Zustand subjektiv verbessert hatte. Dehnübungen und Kräftigungsübungen mache ich weiter, bei den Triggerpunkten wurde mir leider nie gezeigt, wie man sie selbst massiert, daher mache ich das eher sporadisch.

Jedoch ist das im Moment so, dass ich in der Vorlesung nicht mitschreibe und Bedenken habe, wie es mit den Praktikumsberichten wird. Leider spiele ich auch mit dem Gedanken, das Studium abzubrechen (nach drei Monaten) und wieder ins Labor zu gehen, oder zumindest zu pausieren.
Ich mache mir Gedanken, ob ich überhaupt in der Lage sein als Chemikerin arbeiten zu können, wenn ich so oft Schmerzen habe.

Ich muss sagen, dass ich in der Zeit, in der ich kaum geschrieben habe, eigentlich schmerzfrei war. Kurze Texte konnte ich ohne Schmerzen schreiben und tippen.

Meine Frage ist, würdest du an meiner Stelle das Studium ab-/unterbrechen? Wobei ich auch nicht weiß, wie mein Arbeitgeber darauf reagiert.

über deine Meinung, oder Ratschläge wäre ich dir dankbar.

Antwort: Hallo Tanja,

das ist natürlich eine sehr schwierige Frage, die ich dir kaum qualifiziert beantworten kann. Du musst abschätzen, ob die Handbelastung des Studiums im Rahmen gehalten werden kann. Praktikumsberichte zum Beispiel kannst du dir mit Spracherkennung deutlich erleichtern.
Ich habe mein erstes Studium nicht fortführen können, damals konnte ich aber nicht mal ohne Schmerzen eine Tasse halten. Jetzt bin ich mit meinem Alternativstudium fast fertig und hatte keine nennenswerten Einschränkungen.
An deiner Stelle würde ich noch ein wenig abwarten und alle Hilfen in Anspruch nehmen (Spracherkennung, Abschriften von Kommilitonen kopieren, Physiotherapie wenn möglich, eigene übungen etc.). Erst wenn du dann irgendwann merkst, dass es nicht geht, würde ich ab- oder unterbrechen.

Die gute Nachricht ist aber, dass du wieder nachhaltig schmerzfrei werden und dann auch jeglichen Job ausführen kannst!

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: December 7, 2011
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Hallo,

ich hatte gestern ein interessantes Gespräch mit einem Arzt über die Grippeimpfung, die ich mir seit ein paar Jahren jährlich geben lasse. Der Arzt ist an sich kein Impf-Gegner, sieht das Thema aber kritisch und kennt Fälle von gravierenden Nebenwirkungen. Die Impfkommision empfielt die Grippeimpfung z.B. für Personen ab 60. Das war mir bisher leider nicht bewusst.

Ich hatte heute bei meinem Hausarzt angerufen und gefagt, wann ich mich im letzten Jahr hatte impfen lassen. Meine ersten RSI-Probleme bekam ich ein paar Tage nach der Impfung. Dann hatte ich einige Wochen Probleme, die ich aber mit den hier vorgestellten Maßnahmen wieder in den Griff bekam.

Vor ein paar Wochen gingen die Probleme wieder los und ein paar Tage davor hatte ich mich wieder impfen lassen! Zufall?

Ich war bisher kein Gegner von Impfungen, aber das macht mich jetzt doch etwas skeptisch. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Gruß
Ruben

Antwort: Hallo Ruben,

von einem Zusammenhang zwischen Impfung und RSI habe ich bisher noch nichts gehört. Auch eine Suche (deutsch und englisch) hat keine Ergebnisse gegeben. Vielen Dank aber für deine Rückmeldung, da werde ich bei anderen Betroffenen in die Richtung die Augen offen halten!

Viele Grüße
Clemens


Hinzugefügt: November 9, 2011
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Hallo Clemens!

Vielen vielen Dank auch von mir für Deine tolle informative Seite.

Ich habe nun auch seit 4 Monaten mit Schmerzen in Fingern und vorallem im Handbereich zu kämpfen. Bei mir fing das ganze mit übertrieben häufigen Gymnastikbandübungen an.

Ich habe damit eine Welle der Verwüstung über meine Hände und Arme geschickt.

Zuerst dachte ich an eine Sehnenscheidenentzündung.
Hatte auch typische Auswüchse, Druck in den Unterarmen, Kribbeln in den Fingern, Schmerzen an den Sehnenansätzen.

Ich konnte nicht mal eine Gabel oder die Zahnbürste halten ohne das es weh tat. Sobald ich an den Rechner ging war es sofort schmerzhaft und konnte ich direkt lassen.

Mein Arzt hat mir nur einen Verband verschrieben und gemeint, das würde so mindestens 2-3 Wochen dauern. War natürlich Käse, wie so oft. (Wenn einem nicht gerade das Brotmesser in den Fuß
sticht bin ich geneigt ärzte zu meiden...)

Seither ein stetiges auf und ab. Immerhin kann ich nun wieder einigermaßen am Rechner arbeiten. Die Sehnen sind nicht mehr entzündet und habe kein Ameisenlaufen mehr in den Fingern.

Ich konnte sogar schon zeitweise einige Stunden spielen... doch ich rate davon ab!

Ich habe es nämlich übertrieben und seit 6 Wochen wieder eine ordentliche Suppe auszulöffeln.
Also nicht vorschnell eine zeitweilige Linderung ausnutzen, das wird u.U. sofort bestraft! :-(

Gehe regelmäßig zur Physio und hilft auch zeitweise. Dehnübungen mache ich. Yoga mache ich nun auch jeden Tag. Meditation und Entspannungübungen lassen den Ruheschmerz häufig verschwinden. Meine Mouse ist nun eine
ergonomische (Evoluent Mouse). Gyrotwister ist seit drei Tagen mein. Habe die leise befürchtung durch das Training wird es jetzt erstmal wieder etwas schlimmer. Ich hasse diese Downphasen. Meine
Physiotherapeutin meinte auch das Bewegung ziemlich wichtig ist und man unbedingt das Ruhigstellen meiden soll.

Habe ich erwähnt das ich mein halbes Leben schon am Rechner saß und das auch durchaus über 8 Stunden am Tag? Ich hatte schon früher besonders in Verbindung mit irgendwelcher Gymnastik gaaaanz leichte Missempfindungen im Mittelfinger und Handgelenk, doch mit dem oben genannten Gymnastikband habe ich den Vogel endgültig abgeschossen.

Außerdem rate ich dringend dazu sich im Bewusstsein zu üben. Ich habe nämlich bemerkt
das ich oft ziemlich verspannt bin (so generell) und auch immer eine rechte Grundspannung in den Händen habe (Stichwort Fäuste in der
Jackentasche, mit irgendwelchen Dingen spielen, umklammern bspw.) Außerdem ist der Schlaf nicht zu unterschätzen, ich neige auch dazu Nachts meine Hände zu verkrampfen. Alle diese Dinge sind sicherlich kontraproduktiv. Ich werde jetzt auch mal öfters mit Handschuhen und diesem Tesafilm-Trick probieren.

Also ich kann nur auf eine Genesung hoffen!

Hoffe bei all den anderen wird auch baldigst eine vollständige Heilung eintreten und wir werden uns hier mit unseren ERFOLGSgeschichten wiedersehen.

Alles Gute an alle Betroffene,
Danny

Antwort: Hallo Danny,

dein Geschichte weist viele ähnlichkeiten zu meiner auf! Und auch die Verlockung, wenn es besser ist, wieder zu spielen kenne ich nur zu gut. Aber das hat ja auch was positives für alle Betroffenen: Habt keine Angst, dass ihr nicht wieder ein normales Leben führen könnt. Bei starken Schmerzen dreht sich zwar in dem Moment alles um RSI und man kann sich nicht vorstellen, wie es je wieder anders werden soll. Aber ist es dann erst mal besser, dann ist die ganze Sache auch schnell wieder vergessen.

Deine weiteren Hinweise sind sehr sinnvoll! Vielen Dank für deinen Beitrag und wenn du irgendwann mal Lust und Zeit hast und du keine großen Beschwerden mehr hast, würde ich deine Hinweise gerne als Erfahrungsbericht für alle anderen Betroffen auch abseits des Gästebuches archivieren (http://www.repetitive-strain-injury.de/weitere-erfahrungsberichte.php). Du hast ja schon so viel geschrieben, da müsste man eigentlich gar nichts groß abändern/ergänzen.

Viele Grüße
Clemens


Hinzugefügt: November 8, 2011
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Hallo Clemens,

ich bin leider auch ein Mausklick- und Tastatur Opfer und möchte mich gerne auch mal an dich wende. Ich weiß leider nicht mehr weiter. Ich bin sehr froh, daß ich deine Webseite + Buch entdeckt habe. Ich hab jetzt seit etwa 6 Wochen ein Problem in meinem Unterarm. Ich arbeite seit etwa 10 Jahren täglich am Computer und jetzt macht mein Arm nicht mehr mit. Ein brennender Schmerz ist hauptsächlich im äusseren Ellenbogenbereich auszumachen. Ich bin bei zwei ärzten gewesen, hatte Laser- und Ultraschallbehandlungen, nehme seit mehren Wochen Diclofenac bzw. Ibu 600 Tabletten, bin seit Wochen bei Physiotherapie, besitze Handgelenk und Tennisarmbinde, dehne meine Arme regelmässig und habe 2 neue ergonomische Mäuse + Magic Trackpad + Handgelenkkissen für Links und rechts ausprobiert. Meine Haltung am Rechner hat sich verbessert, doch mein Arm schmerzt wie beim ersten Tag (eine Schwellung ist aber nicht zu erkennen). Ich hab auch meine Arbeit reduziert, doch es reichen ein paar Klicks auf Tastatur und Maus und der punktuelle Schmerz ist wieder da. Ungewöhnlich finde ich auch, daß ein Schmerz auch an meinem anderen Unterarm erscheint, sobald ich mit Links die Maus bediene. Nun möchte ich gerne die von dir empfohlenen Behandlungspläne machen, doch ich kann nicht feststellen, in welcher Phase ich mich befinde. Was würdest du hierbei raten oder hast du noch einen Tip (Akupunktur ?...), wie man das übel an der Wurzel anpackt. Ich würde mich sehr freuen. Vielen Dank Jens

Antwort: Hallo Jens,

beidseitige Schmerzen sind nicht unbedingt etwas ungewöhnliches. Auch ich hatte innerhalb einer Woche auch links Schmerzen.
über längere Zeit "antrainierte" Schmerzen sind leider oft nicht in einer kurzen Zeit wegzubekommen. Hast du schon mal mit dünnen Handschuhen gearbeitet (=> schmerzgedächtnis, siehe http://www.repetitive-strain-injury.de/psyche.php#schmerzg). Eine andere Möglichkeit ist es, vorübergehend Tesafilm auf die Handkuppen zu kleben.
Deine beschriebenen Schmerzen klingen sehr nach Epicondylitis humeri radialis (Tennisarm). Hast dein Arzt mal etwas von einer Querfriktionsmassage am Sehnensansatz des Ellenbogens erwähnt? (siehe http://www.repetitive-strain-injury.de/tennisarm.php)
Nach deiner Beschreibung zu urteilen, passt du in Phase 3. Entsprechende weitere Maßnahmen solltest du ausprobieren (http://www.repetitive-strain-injury.de/behandlungssplaene.php).

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: November 4, 2011
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Hallo
Ich habe bereits das 2 mal schmerzen im rechten Handgelenk. Ich arbeite regelmäßig am Computer. Die Tasten sind nicht sehr groß & es hat nur ein Touchpad mit einer Wippe. Als ich das 1 mal solche schmerzen hatte, ging ich zum Arzt. Er stellte den möglichen Verdacht auf eine Sehnscheidentzündung.
Er gab mir eine Salbe die gut geholfen hat. Jetzt, wi ich es das 2 mal habe, sind die Schmerzen unerträglich. Mir fällt es schwer hier zu schreiben, da ich solche Schmerzen habe. Ich habe die Salbe auch wider verwendet, leider ohne Erfolg. Ich habe mir 2 Nächte ein Stützverband umgebunden, es hat wohl etwas geholfen. Als es besser war, bin ich mit meiner Hand gegen mein Treppengeländer gestoßen. Nun habe ich wieder schreckliche schmerzen.... Liegt es daran, das die Tasten des Netbooks zu klein sind? Ich verwende häufig die Pfeiltasten. Sie sind wirklich sehr klein, & die Hand knickt dabei leicht nach unten.

Antwort: Hallo Dana,

die Tastaturen von Notebooks sind meist nicht sehr handgelenkfreundlich. Und insbesondere die noch kleineren Netbook-Tastaturen können Auslöser der Schmerzen sein.
Du solltest für die stationäre Arbeit eine normal-große externe Tastatur nutzen: http://www.ergonomische.de/tastaturen.php
Wichtig ist bei der Benutzung auch, dass du zwischendurch die Finger nicht auf der Tastatur liegen lässt, sondern die Hände zum Beispiel in den Schoß ablegst.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: October 27, 2011
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Hallo Clemens,

vor einem Jahr gingen die ersten RSI-Probleme los: Unterschiedliche Schmerzen in Armen und Händen. Auf der Suche nach Lösungen bin ich auf deine Seite gekommen und hatte mir auch direkt das Buch bestellt, welches mir mehr geholfen hat wie verschiedene Arztbesuche. Danke dafür.

Ergonomische Maus, Auflagen vor Tastatur und Maus, Dehnübungen usw. waren die ersten Schritte. Das üben mit einem Gyrotwister hat mir auch gut geholfen. Ebenso simples Spazierengehen mit nach unten hängenden Armen. Durch diese Maßnahmen war ich innerhalb 3-4 Wochen wieder schmerzfrei. Leider habe ich dann nach und nach mit den übungen aufgehört, was ein Fehler war!

Jetzt geht es seit ein paar Wochen wieder los. Leider haben die o.g. Maßnahmen bisher keine Verbesserung gebracht, was mich mehr oder weniger deprimiert. Einzig das Spazierengehen scheint gut zu sein, da ich danach bis zur nächsten PC-Arbeit weniger Probleme habe.

Eine Frage habe ich an dich: bei ärztlichen Diagnosen steht "guter muskulärer Status (Sportler!)". Mich würde interessieren, welchen Sport du damals gemacht hast und wieso sich das nicht positiv (--> Steigerung der Durchblutung) auf die Erkrankung ausgewirkt hat?

Danke und Grüße
Ruben

Antwort: Hallo Ruben,

ich habe (und mache jetzt auch wieder) Leichtathletik. Das hat sich auch mit Sicherheit in all den Jahren vor meinem RSI positiv ausgewirkt. Allerdings sind meine Schmerzen das erste Mal nach drei Praktikumsmonaten aufgetreten, in denen ich leider eine Sportpause eingelegt hatte. Diese abrupte Sportpause war wahrscheinlich auch der Auslöser, warum sich meine Schmerzen ohne Vorwarnung innerhalb von einer Woche in beiden Unterarmen entwickelten. Hätte ich vorher nicht su viel Sport gemacht, hätte ich vielleicht schon erste Anzeichen früher gespürt.

Hast du es schon mal mit Joggen und Kontrastbädern probiert? (ist evtl. noch effektiver als Spazierengehen)

Alles Gute dir weiterhin!
Clemens


Hinzugefügt: October 12, 2011
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Hallo Clemens,

ich möchte ich eine Status abgeben. Wie es mir die letzte Zeit erging. Und ich habe Glück. Ich habe dank der Web Seite noch mal gegraben und habe bei Freiburg Gundelfingen eine Truppe von Motivierten Orthopäden und Neurochirurgen gefunden.
Das Problem ist einen Loge de Guyon beide seiten der Hände
Diese haben meine Vorgeschichte komplett ignoriert und haben sich noch mal neu auf die Suche gemacht. Von Kopf über die HWS bis in die Finger . Und siehe da. Das Kribbeln des Kleinfingers und der Unterseite des Ringfingers und Handgelenk Unterseite (Druckschmerzen) auf beiden Seiten hat eine Erklärung. Das Dumme ist das ich mit dehnen und Massage nicht mehr hingekommen bin diese wurde aber von dem Neurochirurgen nicht mehr als Lösung angesehen. Es wurde eine Operation angesetzt. Zuerst wurde die linke Hand Operiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Druckschmerz im Handgelenk Bereich war nach der OP auf einen Schlag weg. Das Kribbeln und Die Missempfindung gehen langsam zurück das Braucht seine Zeit kann noch ein paar Monate gehen. Bis sich der Nerv wieder erholt hat. Die Operation war Anfang Juli die Verheilung der Narbe ging gut. Der Neurochirurg ist sehr bedacht und hat mich sehr lange aus dem Verkehr gezogen. 10 Wochen üblich sind 4-5 Wochen was aber in meine Augen nur der Krankenkasse dient nicht dem Patienten da die Verheilung der Inneren Narben wichtig ist. Da das Narben Gewebe gut verwachsen kann also keine Wulst bildet. Ich kann also sagen das ich zufrieden bin. Leider habe ich in der Zeit der Schonung meiner rechten Hand die linke total überlastet. So das ich nun dieselben starken Schmerzen auf der linken Seite habe . Und nun zur Operation muss. Ich hoffe da sich ein Termin nun bald findet.
Interessant ist noch wie es gefunden wurde. 1 MRT der Hand im Schmerz Stadium Kribbeln Hier sieht man dann wie enge es zugeht für den Nerven. Die zweite ergänzende Variante ist beim Neurologen hier wird die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen. Dies ist dann verzögert und weist auf eine Kompression des Nerven hin. Meine Erfahrung ist nicht lange rummachen handeln ist die Devise. Desto länger der Nerv komprimiert wird in der Passage des desto länger geht. Die Heilung also die Rückbildung des Kribbelns der Finger. Und Schonen der Hände ist angesagt also Krankschreiben lassen und die Hand/Hände Stillhalten. Bis zur Operation. Schmerzmittel verschleiern leider. Nur Schonen bringt es. Kalte Umschläge sind hilfreich.
Mein Nacken Probleme sind leider noch nicht gefixt Dafür habe ich die Handschmerzen los wenn die Rechte auch Operiert ist.
Wenn die Sache durch ist schreibe ich dann einen Erfahrungsbericht. Wer vorher sucht hier einigen Links http://www.operation-pro.de/Guyon/default.htm http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Loge-de-Guyon-Syndrom-distale-Ulnarislaehmung.118030.0.html http://de.wikipedia.org/wiki/Loge-de-Guyon-Syndrom http://www.iatrum.de/loge-de-guyon-syndrom.html
Beste Grüße Carsten
Im übrigen habe ich den Textdiktiert per Windows 7 geht gut.

Antwort: Hallo Carsten,

einen riesigen Dank für dein Status-Update! Natürlich freut es mich auch, dass du den passenden Weg für dich gefunden hast. Mit dieser Rückmeldung hilfst du wahrscheinlich aber noch einigen anderen Betroffenen, das ist super! Ich drücke dir weiterhin die Daumen und wenn die Sache durch ist, freue ich mich natürlich sehr über einen Erfahrungsbericht.

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: September 26, 2011
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Hallo,

Da ich den ganzen Tag größtenteils mit der Maus arbeite, habe ich seit ca. 1 Jahr Probleme mit Arm und Handgelenkschmerzen. Der Arzt hat ein leichtes Karpaltunnelsyndrom festgestellt. Der Orthopäde eine Sehnenscheidenentzündung im Ellbogen (Arm).Also hat er mir vorgeschlagen beides zu operieren, aber ich bin da, dagegen. Hat schon jemand Erfahrung in OP für Sehnenscheidenentzündung oder KPS?. Wird es dann wirklich für immer besser? Alternativ könnte ich eine Stoßwellentherapie probieren. Hat hier schon jemand Erahrung mit?
Kann eine KPS sowie die Sehnenscheidenentzündung mit den von dir beschriebenen Dehnübungen weggehen?

Schon mal Danke für eure Antworten.

Ps: Die Seite ist echt gut

Antwort: Hallo Michael,

eine Sehnenscheidenentzündung im Ellenbogen gibt es meines Wissens nach nicht. Denn dort befinden sich die Sehnen in keiner Hülle. Was es dort gibt, sind Sehnenansatzentzündungen (=Tennisarm) [http://de.wikipedia.org/wiki/Epicondylitis und http://www.repetitive-strain-injury.de/tennisarm.php]. Hast du die dort beschriebenen Maßnahmen in Rücksprache mit dem Arzt schon ausprobiert? Grundsätzlich ist eine Operation natürlich möglich, aber bevor du nicht diese alternativen Möglichkeiten ausprobiert hast, würde ich mich nicht auf eine Operation einlassen.
Mit dem Karpaltunnelsyndrom habe ich weniger Erfahrung. Was ich von anderen Betroffenen aber mitbekommen habe ist, dass durch Dehnübungen [http://www.repetitive-strain-injury.de/dehnuebungen.php] die Symptome manchmal verschwinden, ohne dass eine Operation notwendig wird.
Die Stoßwellentherapie hilft ebenfalls manchen bei Sehnen-Problemen, selbst ausprobiert habe ich sie allerdings nicht.

Eine klassische Sehnenscheidenentzündung (dicker Unterarm) sollte erst mal deutlich abschwellen, bevor man mit übungen anfängt (http://www.repetitive-strain-injury.de/behandlungssplaene.php).

Alles Gute
Clemens


Hinzugefügt: September 3, 2011
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hallo allerseits, kurze rückmeldung:

ich konnte den termin beim orthopäden wahrnehmen und habe dort erst mal nichts bzgl. RSI geäussert, sondern lediglich verlauf und symptome geschildert. darauf hin hat der gute mann versucht mich "einzurenken". ergebnislos, aber geschadet hat es auch nicht.
ich als laie konnte auf den bildern von der MRT keine störung erkennen, allerdings hatte der doc den befund vorliegen. laut dessen habe ich eine läsion im der brust- bzw. halswirbelsäule. der nerv hat sich ganz offensichtlich entzündet. ich habe eine weitere spritze bekommen (die 5. innerhalb von drei wochen) und siehe da, es scheint zu wirken. mein rechter arm ist immer noch kaputt, was kraft und sensibilität betrifft, aber die schmerzen sind in den folgenden stunden auch ohne irgendwelche mittelchen erträglich geworden bzw. nahezu ganz verschwunden. ich könnte heulen vor glück.
wie gesagt, die motorik und sensibilitätsstörungen im rechten arm sind gleichbleibend, der doc meinte aber, dass sich das ganze etwas hinziehen wird, aber irgendwannn ganz verschwindet. mir wurde krankengymnastik verschrieben, welche ich nächste woche in angriff nehmen werde. mein arm kribbelt immer noch unerträglich wenn ich länger sitze oder stehe, aber ich bin zuversichtlich. ich habe das "endlich jemand der mir glaubt"-gefühl.
beispiel: beim reinkommen meinte die arzthelferin, dass ich doch ziemlich fit aussehe, für jemanden der angeblich grosse schmerzen hat. ich bedankte mich für das kompliment, doch am liebsten hätte ich ihren dummen kopf durch die wand gehauen.

kurz: es ist höchstwahrscheinlich kein RSI, ich habe noch mal glück(?) gehabt. dennoch, lasst euch nicht unterkriegen und haltet die ohren steif, respektive immer locker bleiben

und lasst euch bloss nicht einreden das ihr euch das ganze nur einbildet, die selbstzweifel reichen völlig, da braucht es nicht noch irgendwelche idioten, die einem erzählen das man sich nicht so anstellen soll. andererseits hat das ganze auch was gutes, denn man merkt schnell, wer es wirklich gut mit einem meint, und wer nicht. an dieser stelle: DANKE MAMA!

und auch danke an clemens, du leistest hier wirklich sehr gute arbeit. auch wenn ich vielleicht nicht ganz deiner zielgruppe entspreche, werde ich doch den einen oder anderen tipp mitnehmen.

schöne füsse,

daniel

Antwort: Hallo Daniel,

danke, dass du dich nochmal gemeldet und das Ganze "aufgelöst" hast.

Alles Gute weiterhin
Clemens


Hinzugefügt: September 2, 2011
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