RSI-Interventionskurs Oktober 2013

Auch in diesem Oktober findet der jährliche RSI-Interventionskurs an der TU-Darmstadt statt (siehe bisherige Artikel).

Der Kurs beinhaltet u.a.

Schmerzedukation: Informationen zur Entstehung und Chronifizierung von RSI
Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
Stressmanagement
Ausprobieren alternativer Eingabegeräte (statt PC-Maus)
Physiotherapeutische Ausgleichsübungen zur Kräftigung und Dehnung der bei der Computerarbeiten belasteten Körperpartien
Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Jacobson
Achtsamkeitsübungen
Eingehende Gruppendiskussion & -austausch

Die offizielle Seite führt den neuen Termin noch nicht, dank Nina Rauchs Gästebucheintrag bin ich auf den neuen Termin aufmerksam geworden.

Samstag, 19.10.: 10:00 Uhr – ca. 18:30 Uhr
Sonntag, 20.10.: 9:00 Uhr – ca. 14:00 Uhr

Selbst habe ich den Kurs noch nicht besucht, habe aber bisher überwiegend positive Meinungen dazu gehört. Weiteres Feedback von TeilnehmerInnen nehme ich natürlich gerne auf 🙂

Erfahrungsbericht: Brennen, Kribbeln, Schmerzen in beiden Unterarmen

Seit heute gibt es den 17. Erfahrungsbericht auf der Seite. Dieser beschäftigt sich mit dem „Tension Myositis Syndrome“.

Während des Studiums (Hausarbeiten, Abschlussarbeit) hatte ich ab und zu eine Sehnenschei­denentzündung, bekam sie aber jedes Mal wieder in den Griff. Nach ca. einem Jahr in meinem ersten richtigen Job (40h PC-Arbeit, Promotion), traten dann ganz ähnliche Symptome auf, diesmal beidseitig. Die Beschwerden äußerten sich in Form von Brennen, Kribbeln, Schmerzen in beiden Unterarmen. Teilweise fühlten sich auch die Ellbogen taub an. Dieses „kalte Brennen“ war jeden Tag anders, … weiterlesen

Eine Kontaktaufnahme zum Erfahrungsaustausch ist erwünscht! Die E-Mail-Adresse steht im Bericht.

… Bekannten erzähle ich mittlerweile einfach, dass es eine Spontanheilung war, denn kein einziger hat es bislang verstanden, insbesondere bei Ärzten und Psychologen stößt man da auf taube Ohren, die wollen sowas nicht hören. Daher würde mich sehr darüber freuen, mich mal mit jemandem auszutauschen, der etwas Ähnliches erlebt hat, oder gerade dabei ist, diese lebensverändernde Erfahrung zu machen!

Weitere positive Berichte sind natürlich jederzeit willkommen! Eine anonyme Veröffentlichung ist auf Wunsch problemlos möglich.

Erfahrungsbericht: Armschmerzen

Seit heute gibt es den 16. Erfahrungsbericht auf der Seite. Dieser lag schon etwas längere Zeit bei mir im Postfach, nun ist er endlich online.

Lieber Herr Conrad, einen Riesendank an Ihre grossartige Seite. Ich bin schon seit einer ganzen Zeit wieder gesund, wollte Ihnen aber schon lange einmal meinen Dank ausdruecken. Als ich an unserer Uni eine Vollzeitstelle angetreten habe, mit vorrangigen Aufgaben im Blended Learning/E-Learningbereich, habe ich schon nach sehr kurzer Zeit Schmerzen … weiterlesen

Weitere positive Berichte sind natürlich jederzeit willkommen! Eine anonyme Veröffentlichung ist auf Wunsch problemlos möglich.

Erfahrungsbericht: Schmerzen im rechten Ellbogen

Seit heute gibt es den 15. Erfahrungsbericht auf der Seite.

Die Schmerzen im rechten Ellbogen (oberseitig) begannen im Sommer 2009, als ich (beruflich eher Schreibtischtäter) beim Hausbau einmal 40 Betonsteinplatten a 21 kg innerhalb von 2 Stunden ausgeladen und den weitesten Weg über das Grundstück getragen hatte. Nach ein … weiterlesen

Weitere positive Berichte sind natürlich jederzeit willkommen! Eine anonyme Veröffentlichung ist auf Wunsch problemlos möglich.

Neuer E-Mail Newsletter-Anbieter

Der bisher genutzte Newsletter-Anbieter FeedMyInbox hat seinen Dienst eingestellt. Mit Blogtrottr habe ich einen vergleichbaren, ebenfalls kostenlosen Dienst gefunden und ihn bereits in meine Seiten eingebunden.

Um über alle Neuerungen automatisch informiert zu werden, können Sie meinen RSS-Feed entweder direkt mit ihrem bevorzugten RSS-Reader abonnieren oder alternativ Ihre E-Mail-Adresse in die rechts  neben diesem Post angezeigte Box eingeben. Sie werden dann per E-Mail über jede Änderung informiert.

Zweite Therapeutin in Österreich

Eben ist der insgesamt 13. Eintrag auf der Therapeuten-Seite hinzugekommen, der zweite aus Österreich.

tyromotion::momentum
Monika Fuxjäger

Bahnhofgürtel 59
8020 Graz
Österreich

www.tyromotion-momentum.at

Diese Empfehlung ist allerdings noch nicht von einem bereits behandelten RSI-Patienten bestätigt. Falls schon jemand Kontakt zu ihr hatte, wäre eine kurze Mail an mich nett.

Falls die Therapeuten-Seite beim Aufruf nur 12 Einträge anzeigt, muss der Browser-Cache geleert werden (bzw. mit F5 die Seite neu geladen werden, das funktioniert aber nicht immer). Dann zeigt er auch die neueste Empfehlung.

Gastartikel: Steh-Sitz-Schreibtische im Kommen

Dies ist ein Gastartikel des Büroeinrichters DELTA-V. Wenn auch Sie einen Gastartikel schreiben möchten, kontaktieren Sie mich gerne per E-Mail.

Gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz sind weiter auf dem Vormarsch: Bei Umfragen geben regelmäßig bis zu 50% der befragten Berufstätigen an, unter körperlichen Problemen zu leiden, die durch den Arbeitsplatz entstanden sind. Mit großem Abstand an der Spitze liegen dabei Rückenschmerzen, gefolgt von Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Gut jeder Zehnte leidet außerdem unter Kopfschmerzen, die häufig als Folge eben dieser Verspannungen entstehen. Auch Rückenschmerzen beginnen in der Regel zunächst als Verspannungen der Rückenmuskulatur und können im späteren Verlauf zu Bandscheibenvorfällen führen.

Für die Krankenkassen summieren sich die Kosten durch körperliche Probleme am Arbeitsplatz auf gut 20 Milliarden Euro im Jahr – und darin sind die wirtschaftlichen Verluste der Arbeitgeber durch krankgeschriebene oder schlecht und unkonzentriert arbeitende Angestellte noch gar nicht eingerechnet.

Wider den Verspannungen

Der Hauptgrund für das Entstehen von Verspannungen im Rücken- und Nackenbereich ist natürlich das lange Sitzen am Schreibtisch, das in den meisten Berufen heute unvermeidlich ist. Doch sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer können dazu beitragen, dass der Körper möglichst viel entlastet wird.

Die Erkenntnis, wie wichtig ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz ist, hat sich zum Glück mittlerweile auch bei den Arbeitgebern durchgesetzt, so dass moderne Arbeitsplätze immer häufig nach modernen ergonomischen Gesichtspunkten eingerichtet werden. Dazu gehört ein bequemer höhenverstellbarer Bürostuhl ebenso wie ein verstellbarer Schreibtisch. Allerdings liegt es auch am Arbeitnehmer selbst, Stuhl und Tisch so einzustellen, dass beide dem eigenen Körper optimal angepasst sind. Dabei sollten Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden, wenn die Unterarme auf den Schreibtisch gelegt werden. Wird der Monitor zu hoch gestellt, kommt es gleich zu Nackenverspannungen durch das ständige Aufsehen: Besser ist es, wenn der Blick in einem leichten Winkel nach unten fällt.

Sitz- Stehschreibtische zur Rückenentlastung

Noch recht neu und stark im Kommen sind sogenannte Sitz-/Stehschreibtische (beispielsweise der elektrisch höhenverstellbare Sitz- / Stehschreibtisch von Delta-V), die sowohl als reguläre Schreibtische im Sitzen genutzt werden können, als auch als Stehpulte. Sie tragen neuen Erkenntnissen Rechnung, wonach es für Büromitarbeiter ausgesprochen gesund ist, regelmäßig eine Weile im Stehen zu arbeiten, damit sich der Rücken strecken und entspannen kann. Auch die Beine profitieren von der Arbeit im Stehen. Da die meisten Büroangestellten jedoch am Computer arbeiten, ist es für sie nicht praktikabel mit dem Laptop zwischen Schreibtisch und Stehpult hin und her zu wechseln: Hier kommen die neuen Kombinationsmodelle ins Spiel, die motorisch betrieben werden, so dass der Schreibtisch jederzeit per Knopfdruck in die Höhe gefahren und als Stehpult genutzt werden kann.

Mit Stehen und Sitzen alleine ist es jedoch nicht getan: Mindestens einmal pro Stunde sollte der Körper vollständig in Bewegung sein. Wer die Möglichkeit dazu hat, kann beispielsweise bei einem Telefonat mehrere Minuten im Büro umher gehen. Ansonsten gelten natürlich auch Ausflüge zur Toilette oder in die Küche als Bewegung. Eine andere Möglichkeit, dem Körper Bewegung zu ermöglichen und den Kreislauf in Schwung zu bringen ist das persönliche Vorbeischauen am Arbeitsplatz eines Kollegen, statt diesen vom Schreibtisch aus anzurufen.

Rückenschule und Gymnastikkurse

Bewegungsmangel am Arbeitsplatz kann von Arbeitnehmern auch in Eigeninitiative ausgeglichen werden – manche Arbeitgeber zahlen sogar einen Zuschuss um die Mitarbeiter gesund zu halten, z.B. in Form einer Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio oder durch das Anbieten von Kursen in der Firma.

Eine große Bedeutung kommt dabei der Rückenschule zu: Unter diesem Begriff werden unterschiedliche Kurse zusammengefasst, die die Muskulatur im Rücken- und Nackenbereich stärken sollen und so langwierigen Rückenschäden vorbeugen können. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen in der Regel einmal im Jahr einen Zuschuss zu Rückenschulkursen.

Immer beliebter geworden sind sanfte Ausgleichsportarten wie Yoga und Pilates, die in speziellen Yogaschulen, Fitnessstudios oder auch an der Volkshochschule angeboten werden. Allerdings müssen diese Übungen mit viel Disziplin regelmäßig durchgeführt werden um eine langfristige Stärkung des Rückens zu erreichen. Ideal für Arbeitnehmer ist es, ein- oder zweimal pro Woche gemeinsam mit Kollegen nach der Arbeit ein Yoga-Studio oder einen Pilateskurs aufzusuchen und den Sport so als soziales geselliges Beisammensein zu sehen und nicht als lästige Pflicht.

Weitere Möglichkeiten, den Bewegungsmangel durch Sport auszugleichen, sind beispielsweise sanfte Sportarten wie Schwimmen oder Nordic Walking. Wer nicht allzu weit weg vom Arbeitsplatz wohnt, sollte häufiger das Fahrrad zur Arbeit nehmen, statt dem Bus oder dem Auto.