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Falls Sie Tipps für den Umgang mit RSI haben, würde ich sie gerne unter "Weitere Erfahrungsberichte" veröffentlichen.


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Anzahl Beiträge: 84 Anzahl Seiten: 9
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Geschrieben von Kommentar:
Name: Ellaine Fields
Aus: Canada
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Hallo,

ich lebe in Canada und habe vor einem Jahr als Lehrerin gearbeitet. Leider bekomme ich keine Stelle, deshalb habe ich eine Tätigkeit als Kassierin angenommen. Die ich seit einem Jahr ausführe. Meine rechte Schulter fing zuerst an mit Schmerzen einige Monate später (6 Monate. Gestern fing die linke Schulter an. Zuerst bekomme ich direkt im Knochen diese Druckschmerzen und dann konnte ich den Arm nicht mehr nach hinten oder seitlich drehen. Wenn ich nicht dran denke erhalte ich einen "Schmerzschlag" der fast nicht zu ertragen ist. Ich war schon beim Chiropractiker doch das hat mir nicht geholfen. Den auch meine LWS macht das langsam nicht mehr mit das lange Stehen.
Kannst Du mir vielleicht einige Tips geben? Bitte schreibe an meine email.
Vielen Dank,
Ellaine
P.S Ich finde deine Seite ist sehr informativ

Administrator-Antwort: Hallo Ellaine,

konkret zu deinem Problem kann ich schwer etwas sagen, da solltest du unbedingt noch einmal einen anderen Arzt aufsuchen.

Allgemein gilt alles was hier steht: http://www.repetitive-strain-injury.de/verhalten-am-arbeitsplatz.php
Du schreibst, dass du Probleme mit langem stehen hast, ist das kassieren nicht im sitzen? Falls im sitzen: alle paar Minuten kurz aufstehen, Schultern oder wenn möglich Arme kreisen zum auflockern. Wenn du allerdings selbst das nicht mehr ohne Schmerzen ausführen kannst (so wie du es beschreibst), dann musst du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Mit den allgemeinen Lockerungs-Tipps und evtl. auch Dehnübungen wirst du bei starken Schmerzen höchstwahrscheinlich keine Besserung erfahren, eher das Gegenteil.
Versuche alle Tätigkeiten möglichst körpernah (=direkt vor dem Bauch) auszuführen, so dass du deine Arme nicht nach vorne strecken musst.

Tut mir leid, dass ich dir nicht wirklich weiterhelfen kann, aber da bist du bei einem Arzt sicherlich besser aufgehoben. Und nicht aufgeben einen guten zu suchen!

Grüße
Clemens

 
Hinzugefügt: July 26, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Doro
Aus: Düsseldorf
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Hallo Clemens,

erstmal tausend Dank für die tolle Seite!

Ich programmiere auch, und bin erstaunt, wie sehr sich die Geschichten ähneln... Hab viele Tipps von dir umgesetzt (Dehnübungen, T-Kung-Fu-Gerät, Powerball,...), und nach Manueller Therapie, Osteopathie, Akunktur, Infusionstherapie, Krankengymnastik etc. etc. jetzt auch eine Vojta-Therapeutin gefunden. Diese ist sehr erstaunt darüber, dass ich das machen möchte, weil sie (wie alle anderen) denkt, dass die Probleme durch die Hals-WS verursacht werden. Trotzdem macht sie die Übungen mit mir. Nun meine Frage: Hat deine Therapeutin spezielle Vojta-Übungen für RSI gemacht, oder ganz allgemeine? Ich mach immer 3 Stück, grob umschrieben die folgenden: bei der ersten liege ich auf dem Bauch und winkel ein Bein an, bei der zweiten auf der Seite, die Therapeutin sitzt hinter mir und drückt am Rücken und bei der dritten hocke ich auf meinen Schienbeinen (also das ist wirklich sehr grob beschrieben ) Sind das überhaupt die richtigen Übungen?

Ich habe der Therapeutin auch den Link zu deiner Seite gegeben, sie nutzt aber das Internet nicht.

Ganz liebe Grüße und nochmal DANKE!
Doro

Administrator-Antwort: Hallo Doro,

ich habe genau die 3 Vojta-Übungen gemacht, die du beschreibst! Hat sie sich vorher mal deine Körperhaltung und Durchblutung der Hände angeschaut? Vojta ist ja auch kein Allheilmittel, aber um eine (z.B. durch langjährige PC-Arbeit verursachte) grundlegende Fehlhaltung und Nutzung falscher Muskeln zu korrigieren sehr effektiv.

Viele Grüße
Clemens

 
Hinzugefügt: July 26, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Armin Salz
Aus: Mannheim
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Hallo Clemens,

ich bin schon fast verzweifelt weil ich mir einfach nicht erklären konnte wo mein Schmerz herkommt bis ich auf deine Seite gestoßen bin.

Ich nutze die Maus sehr aktiv (beruflich und privat) aber trotz der Tatsache das ich eigentlich hauptsächlich mit dem Zeigefinger arbeite ist seit etwa 1-2 Monaten mein Mittelfinger am ersten Gelenk (das größere nahe an der Handfläche) geschwollen und es schmerzt wenn ich es bewege.

Ich habe mehrmals geschaut ob es sich um eine Entzündung wegen einem Fremdkörper, Holzspreisel oder anderes handelt aber nie etwas gefunden. Könnte das auch eine Form von RSI sein?

Was kann ich machen (außer den Dehnübungen, die hab ich begonnen seitdem ich die Homepage gefunden habe) damit eben die Entzündung des Gelenkes oder der Fingers weg geht? Kannst du oder jemand anderes mir einen Tipp geben?

Danke,
Armin

Administrator-Antwort: Hallo Armin,

deine Beschwerden _können_ auf RSI zurückzuführen sein, müssen es natürlich aber nicht unbedingt. Da du deinen Mittelfinger ja aber nicht nur für die rechte Maustaste sondern auch zum Tippen nutzt, ist eine Überlastung nicht unwahrscheinlich.

In der akuten Phase würde ich noch nicht dehnen. Erst mal muss die Schwellung abklingen: Zum Arzt gehen (wahrscheinlich Diclofenac-Salbe/Tabletten o.ä.). Gleichzeitig solltest du die Belastung so weit wie möglich reduzieren: Spracherkennung wenn möglich und 3M-Maus (linke und rechte Maustaste werden mit dem Daumen bedient), siehe http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php. Alternativ auch die Mausnutzung mit links (ist anfangs sehr ungewohnt, aber nach ein bis zwei Wochen geht es ganz gut).

Viele Grüße und gute Besserung
Clemens

 
Hinzugefügt: July 11, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Ines Binder
Aus: Altenmarkt/Alz
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Hallo Clemens,

leider weiß ich nicht, ob ich bei Euch richtig bin. Aber in meiner Verzweiflung weiß ich nicht weiter. Ich war schon beim Neurologen, beim Orthopäden, in der Klinik Rechts der Isar, beim Osteopathen beim Psychiater, bei der manuellen Therapie, bei der Akupunktur, beim Röntgen, beim Ultraschall, beim MRT (HWS, Schädel). Und heute nehem ich Glubolies. Keiner hat festgestellt, was mir fehlt.

Jedem Arzt mußte ich sagen, dass ich keine Schmerzen habe. Ich sitze den ganzen Tag am Computer und ich weiß, dass ich meinen Arm vor 15 Jahren sehr belastet habe bei der Arbeit mit der Maus. Die Beschwerden sind über die Jahre ziemlich schleichend gekommen. Ich habe "nur" Bewegungsstörungen, die meine Tätigkeit sehr beschwerlich machen.

Nachfolgend eine Beschreibung meiner Einschränkungen:
Beschreibung der Beschwerden im rechten Arm und Hand (vermutlich „Mausarm“)

- Muskelverspannungen im rechten Ober- (außen) und Unterarm (innen) (hart und fest)
- Beschwerden treten in leicht angewinkelter Position des Arms auf (z. B. Autofahren)
- Verkrampfung der Hand bzw. Finger (Spreizen) beim Greifen oder Ausführen von Tätigkeiten (z. B. Schlüssel beim Türöffnen, Bedienung der Gangschaltung im Auto)
- beim Griff zur Gangschaltung nach rechts ausholende Bewegung anstatt gerader direkter Zugriff
- Verdrehung der Hand beim Zugreifen, ich mache die Finger lang und greife oft nur mit den Fingerspitzen (z. B. Greifen nach Gangschaltung im Auto oder nach Tasse, Glas, Stift usw.)
- Oberkörper geht manchmal mit der Bewegung des Arms mit (unbewusst)
- keine gleichmäßige Kraft in den Fingern der rechten Hand beim Schreiben auf Tastatur
- auch in Ruhephasen treten Verspannungen auf, durch bewusstes Entspannen Lockerung möglich, spannt sich aber gleich wieder an (ewiges Ver- und Entspannen bis ich meinen Arm total anwinkle)
- keine oder kaum Beschwerden in total angewinkelter Position des Arms (meine derzeitige Schonhaltung)
- Schmerzen nur bei längerer Anspannung im Ober- und im Unterarm (gewisse Tätigkeiten muß ich mit leicht angewinkelten Arm ausführen)

Selbst wenn Ihr mir nicht weiterhelfen könnt, vielleicht kennt Ihr jemand, der mir helfen kann.

Vielen Dank und viele Grüße von Ines

Administrator-Antwort: Hallo Ines,

eine Ferndiagnose ist immer schwierig, ich kann dir nur schreiben, was ich an deiner Stelle als nächstes versuchen würde. Du sprichst von Muskelverspannungen und das insbesondere bei gestrecktem Arm. Bei solchen muskulären Problemen ist man nach meiner Erfahrung am besten bei einem Physiotherapeuten aufgehoben. Er/sie sollte mal abklären inwieweit Triggerpunkte vorliegen (=> gezielte Massage/Akupunktur) und die Muskulatur verkürzt ist (=> dehnen). Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit einer Vojta-Physiotherapeutin gemacht, die zusätzlich meine allgemeine Körperhaltung (insbesondere Schulter/oberer Rücken) korrigiert hat. Diese Maßnahmen werden nicht innerhalb weniger Tage wirken können, deshalb nicht ungeduldig vorzeitig abbrechen.

Viele Grüße und gute Besserung
Clemens

 
Hinzugefügt: July 9, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Matthias
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Hallo Clemens,

seit einem Jahr schleppe ich nun das RSI Syndrom mit mir rum und dehne davon seit 8 Monaten. Gestern habe ich was sehr interessantes gelesen und zwar, dass das Dehnen nur sehr bedingt hilft, solange sogenannte Triggerpunkte nicht gelöst wurden. Jetzt habe ich mich mal umgeschaut in meiner Umgebung und folgenden Arzt gefunden, der diese Therapie anbietet.

http://www.praxis-chalastras.de/d_chalastras.html

(Besonders der letzte Abschnitt ist interessant)

und http://www.praxis-chalastras.de/info.html

Was hälst du davon? Ist es ein Versuch wert?

Vielen, vielen Dank und Grüße!

Matthias

Administrator-Antwort: Hallo Matthias,

die Triggerpunktmassage ist ein wichtiger Baustein der RSI-Behandlung, siehe http://www.repetitive-strain-injury.de/behandlungssplaene.php ab Stufe 2. Professionelle Hilfe ist in diesem Bereich sinnvoll, da viele Triggerpunkte für Laien selbst nicht erfühlbar sind.
Ein Versuch ist es also auf jeden Fall wert! Über eine Rückmeldung in ein paar Monaten, ob es bei dir etwas gebracht hat, würde ich mich freuen.

Grüße
Clemens

 
Hinzugefügt: July 2, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Harald
eMail: Kontakt
Hallo Clemens,

ich bin auf deine interessante Seite schon vor 2 Jahren gestoßen. Damals haben bei mir beide Handgelenke so ziemlich gleichzeitig zu schmerzen angefangen.Ich bin dann auch mehrfach zum Orthopäden gegangen. Der hat mich mehrmals mit Osteopathie behandelt, nachdem es aber nicht besser wurde, hat er mich zur Ergotherapie geschickt.
Die wusten dort aber nichts mit mir anzufangen. Allerdings, hat mir die Therapeutin einen guten Tipp gegeben. Sie vermutete damals, dass der Schulter/Nackenbereich der Ausgangspunkt der Schmerzen ist.
Nebenbei habe ich im Internet recherchiert und bin dabei unter anderem auf deine Seite gestoßen. Ich habe einige Übungen die bei dir beschrieben sind ausgeführt, habe aber nach 6 Wochen noch keine Besserung festgestellt. Nach weiterem Suchen, bin ich dann auf eine sehr interessante Seite gestoßen:
http://www.koerpertherapie-zentrum.de/behandelbare-beschwerden/schultern-arme-haende/ursachen.html
Nachdem ich diese Website komplett durchgelesen hatte (das dauerte ein paar Tage, da sehr umfangreich), wurde mir dann klar was meine Beschwerden verursachte.
Ich hatte in meinem Bürojob jede Menge Stress, einen schlechten Stuhl und eine noch schlechtere Haltung, zudem befand ich mich zu der Zeit vor einem
Arbeitsplatzwechsel. Dadurch verkrampfte ich mich noch mehr als sonst und zog auch ständig meine Schultern hoch und nach vorne.
Nachdem ich das erkannt hatte, besorgte ich mir die auf der Webseite beschriebenen Bücher von Thomas Hanna. Ich befolgte die darin beschrieben Übungen, kombiniert mit Anspannungsübungen nach Jackobsen, speziell für die Schultern und den Nacken. Nach etwa 2 Monaten habe ich eine Besserung bemerkt.

Lies dir die Seite mal durch. Das ist alles sehr aufschlußreich.

Gruß
Harald

Administrator-Antwort: Hallo Harald,

eine wirklich umfangreiche Seite, die du da aufgetan hast! Habs auf meine ToDo-Liste gesetzt (leider steht dort auch noch eingies anderes ).

Danke dir!
Grüße
Clemens

 
Hinzugefügt: June 12, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Marcus
Aus: HH
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Hallo Clemens,

kannst du einen Arzt in Hamburg empfehlen, der aufgeschlossen gegenüber RSI oder TMS ist? Ich vermute, dass bei mir eher TMS vorliegt, da ich die Schmerzen in Finger, Hand, Unterarm und teilweise Nacken schon seit über 10 Jahre habe bei gleichbleibender Intensität und bereits endlos viele verschiedenste Behandlungmethoden und Ärzte ausprobiert habe. Das Resultat aller Behandlungen der letzen 10 Jahre ist ernüchternd. Es hat sich nichts, zero geändert. Die Schmerzen in den angesprochenen Bereichen sind aber auch nicht schlimmer geworden. Sie sind wie gesagt gleich geblieben einhergehend mit einer extremen Müdigkeit, Kraflosigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationslosigkeit, etc. .

Ich habe mitlerweile das Gefühl, das wenn das noch ein paar Wochen so weiter geht ich nicht mehr arbeiten kann. Und das möchte ich möglichst vermeiden.

Leider bringt mich diese Erkenntnis an TMS zu leiden nicht weiter, weil ich alleine nicht die Kraft habe eine Änderung herbeizuführen. Bei allen Ärzten, bei denen ich war ist RSI oder TMS Null verankert. Ich habe den Eindruck, das sich Ärzte verschliessen, wenn ein Patient mit einer möglichen Vorabdiagnose daherkommt. Deswegen die Frage ob du in Hamburg Ärzte kennst, die RSI/TMS gegenüber augeschlossen gegenüber stehen und einen während der Therapie/Behandlung begleiten können.

Dankbar für jeglichen Hinweis.
LG
Marcus

Administrator-Antwort: Hallo Marcus,

leider nein. Selbst außerhalb Hamburgs könnte ich dir niemandem empfehlen. Falls ich in der Zukunft allerdings von anderen Betroffenen Ärzte-Empfehlungen bekäme, würde ich nach Rücksprache mit dem empfohlenen Arzt sofort eine Liste erstellen und sie/ihn draufsetzen.
Falls hier jemand mitliest, der speziell im Hamburger Raum jemanden empfehlen kann (TMS und/oder RSI) kann er/sie sich gerne bei mir melden, ich werde dir dann die Nachricht weiterleiten.

Hast du dir schon das Buch von Dr. Sarno geholt und mal die Aufgaben versucht? Vorabdiagnose ist leider bei fast allen Ärzten ein no-go...

Grüße
Clemens

 
Hinzugefügt: June 12, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Matthias
eMail: Kontakt
Hallo Clemens,

ich habe folgendes Maus entdeckt: http://www.handshoemouse.com/de/

Hast du davon schon gehört? Denkst du es ist ein Versucht wert?

Gruß,
Matthias

Administrator-Antwort: Hallo Matthias,

von der Maus habe ich schon gehört, allerdings selbst noch nicht ausprobieren können. Nachdem was ich gelesen habe, ist die Verarbeitungsqualität wohl ziemlich gut, allerdings könnte die Neigung stärker sein.

http://www.handshoemouse.com/dnld/Evaluation%20of%208%20ergonomic%20computer%20mice.pdf Hier werden die Belastungen verschiedener Mäuse verglichen. Falls die allerdings in ihrem Test der Konkurrenzmodelle die Handhaltungen wirklich so verkrampft hatten, wie auf den Fotos zu erkennen ist, ist es nicht verwunderlich, wie unglaublich toll die Handshoemouse abschneidet... Solange ich sie nicht selber ausprobiert habe, bleibe ich da etwas skeptisch.

Falls du mit ihr Erfahrungen sammeln solltest, wäre ich natürlich über eine kurze Rückmeldung dankbar!

Grüße
Clemens

 
Hinzugefügt: May 10, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Micha
Hallo,
ich bin 10-Finger und Schnellschreiber und musste vor Ostern im Akkord viel tippen. Begonnen hat mein Problem im li. kleinen Aussengelenk des kleinen Fingers. Durch häufiges strg+c und dann strg+v. Abends wars dann in beiden Händen. Nach 9 Arbeitstagen (durch WE durchbrochen) hatte ich stärkste Schmerzen in sämtlichen Fingergelenken, die Knochen zwischen den Gelenken, in den Händen (Sehnen), den Handgelenken, den Unterarmen, den Sehnenansätzen vor und nach dem Ellenbogen, sowie die Muskulatur aussen am Oberarm. Die Finger und die Unterarme waren ziemlich angeschwollen. Ohne Eisbeutel war es nicht auszuhalten.

Eine normale Standardtastatur (zuhause hab ich eine ergonomische) und, obwohl gleich bei der EDV-Abteilung bestellt, eine zu lange Dauer bis ich endlich eine eigene ergonomische Tastatur auf Arbeit hatte, hat das Problem täglich verstärkt.

Den Bürostuhl hab ich soweit möglich angepasst, ist aber immer noch nicht stimmig. Für die Maus hab ich eine spezielle Auflage mit dickerer Gelkissen-Handballen-Auflage. Da ich früher schonmal Sehnenscheidenentzündung der Ellenbogensehnen, sowie der Sehnen in den Unterarmen hatte, hab ich da vorgebeugt. Mit Schienen bin ich reichlichts ausgestattet. Von einem Chirurg bin ich sogar einmal eingegipst worden.

Alle diese Maßnahmen brachten früher herzlich wenig. Die gereizten Sehnen flammten immer wieder auf. Bis jetzt das obig beschriebene Problem in den Fingern noch hinzu kam.

Nach dieser Marathonarbeit habe ich nun für 2 Wochen Urlaub und hoffte auf (weil nicht bewegen) Besserung. Diese trat leider nicht in Sicht und da ich keine gute Ärztin/Facharzt habe und ein eingipsen für mich nun nicht mehr in Frage kam, habe ich im Internet geforscht. Und bin auf diese Seite gekommen.

Einige der Dehnübungen kamen mir bekannt vor. Teilweise habe ich auch noch andere von Physiotherapeuten. Auf jeden Fall habe ich alle Dehnübungen durchgeführt und war hinterher tatsächlich für Minuten - 1 Std. schmerzfrei. Was für ein Glück.

Seitdem mache ich diese Übungen mehrmals tgl. Wenigstens 3x. Und es ist somit schon besser geworden.

Noch wache ich morgens mit geschwollenen Fingern und Unterarmen auf, aber nach den ersten Übungen fühlen sich meine Gelenke wieder klar und frei an.

Allen die es wissen wollen, oder auch nicht *feix*, teile in diesen Link mit. Es sollte niemals so weit kommen wie bei mir.

Vielen Dank :-)

Administrator-Antwort: Hallo Micha,
das freut mich, dass dir die Dehnübungen helfen! Wünsche dir alles Gute und natürlich danke für die Werbung.
Clemens

 
Hinzugefügt: May 2, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Christiane
Aus: Magdeburg
eMail: Kontakt
Hallo Clemens, ich stehe wahrscheinlich gerade erst am Anfang dieser gesamten Geschichte. Bin auch den ganzen Tag bis zu manchmal fast 9 Stunden aus beruflichen Gründen am PC tätig. Meine Kollegin ist mittlerweise bereits an beiden Armen operiert und hat auch über Spritzen schon alles hinter sich. Mir wird ganz anders bei dem Gedanken was mich erwarten wird. Im Moment bin ich erstmals bei der Pysiotherapie mit manueller Therapie und Ultraschall..aber da ich wie gesagt jeden Tag weiterhin am PC arbeiten werde, hoffe ich wirklich sehr, dass es zumindest schmerztechnisch nicht mehr wird. Mein Orthopäde meinte, dass es bei mir von der Schulter kommen würde. Trotzdem hoffe, dass ich noch mal glimpflich davon kommen werde, da ich Dich auf keinen Fall um Deine Erfahrungen in dieser Hinsicht beneide und mir vorstellen kann, was es für Dich bedeutet hatte und hat so sehr im Leben durch solche Einschränkungen mit Schmerzen im alltäglichen Leben zuückzustehen.. Alles Gute Christiane

Administrator-Antwort: Hallo Christiane,

drücke dir beide Daumen, dass es bei dir schnell besser wird! Falls bei der Arbeit möglich (Großraumbüro wäre schwierig) solltest du auf jeden Fall mal eine Spracherkennung ausprobieren (http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php#spracherkennung). Alternativ/zusätzlich ist natürlich auch noch die Nutzung bei privaten PC-Arbeiten möglich und sinnvoll. Diese Antwort ist übrigens komplett mit Spracherkennung geschrieben und nur bei einzelnen Wörtern habe ich "per Hand" nachgebessert.
Sehr wichtig sind auch regelmäßige Kurzpausen: aufstehen, Hände ausschütteln/Schultern kreisen und wieder hinsetzen - Aufwand unter 10 Sekunden.

Grüße
Clemens

 
Hinzugefügt: May 2, 2010 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  

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