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Falls Sie Tipps für den Umgang mit RSI haben, würde ich sie gerne unter "Weitere Erfahrungsberichte" veröffentlichen.


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Anzahl Beiträge: 87 Anzahl Seiten: 9
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Geschrieben von Kommentar:
Name: Nadine
Hallo,
deine Seite ist wirklich top!
Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich wirklich RSI habe , oft überfällt mich die Panik, dass es etwas "schlimmeres" ist ( Rheuma, Krebs, MS)
Mein Problem ist, dass sich die Schmerzen in den Händen auch halbstündlich ändern können, also eine halbe Stunde Schmerzen im Mittelfinger linke Hand, dann eine Stunde gar nichts, dann fängt es im Kleinfinger rechte Hand an.
ich verstehe das nicht,kann sowas bei RSI vorkommen, oder ist das gänzlich untypisch.

Viele Grüße
Nadine

Administrator-Antwort: Hallo Nadine,

habe mein Blut damals auf Arthritis und Rheuma untersuchen lassen. Schaden tut es in keinem Fall und man ist sich so sicher, dass man nicht geeignete Behandlungsmöglichkeiten im Falle einer anderen Krankheit auslässt.
Wechsel der Schmerzstärke und des Schmerzortes sind bei mir häufig aufgetreten, siehe http://www.repetitive-strain-injury.de/ursachen.php "Es kann vorkommen, dass Sie an manchen Tagen fast so starke Beschwerden haben wie noch am ersten Tag und einen Tag darauf fast schmerzfrei sind." Aber auch am selben Tag hatte ich zeitweise große Schmerzveränderungen.

Alles Gute
Clemens

 
Hinzugefügt: March 23, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Raoul Bogers
Aus: Coswig (Sachsen)
Hallo Clemens,

vielen Dank für deine informative und hilfreiche Site, hier bekommt man weit mehr Informationen als vom Hausarzt um die Ecke. Er handelt das Thema mit dem Satz ab "Suchen sie im Internet nach Sites zu RSI" (schon dieser Tip ist die lobenswerte Ausnahme), verschreibt ein paar Pillen und ab dafür. Das ist mir bei 10 Euro "Eintritt" und angesichts der Schmerzen und Einschränkungen einfach zu wenig.

Hier jedoch findet man die Hilfe und die Tips die man eigentlich vom Arzt erwartet und wird auf die Ursachen der Krankheit/Verletzung aufmerksam gemacht.

Ich bin semiprofessioneller Gamer, hauptsächlich UT-Classic (oder UT-99) hab mal in der UCL gespielt. Eigentlich bin ich ein Befürworter des eSport, und sehe Skill, Aiming und Reaktionsvermögen als mittlerweile unverzichtbare Eigenschaften meines Charakters an. Ich habe Jahre gebraucht um diesen Skill-Level zu erreichen und jetzt schmerzgeplagt mit ansehen zu müssen wie meine Fähigkeiten immermehr gen Nooblevel verfallen ist eine große psychische Belastung für mich. Tippe mal da kann auch kein Psych helfen, da man dort wahrscheinlich ersteinmal eine Grundsatzdiskussion zur Sinnhaftigkeit von eSport bzw. dessen Existenzberechtigung und Suchtgefährdung führen muß. BTW. bin nun mittlerweile 5 Monate von den Schmerzen und Einschränkungen geplagt.

Man sollte RSI in die Reihe der anerkannten Sportverletzungen aufnehmen und die Krankenkassen sollten endlich eine Klassifizierung von RSI mit Diagnose-Nummer (s. Krankenschein) vornehmen, denn mittlerweile nervt es sich gegen Faulheitsvorwürfe der Allgemeinheit wehren zu müssen.

Als kleiner Tip am Rande, ich habe mir für die Behandlung der kleineren Schwellungen im Bereich der Finger Gummihandschuhe (mit Baumwollbeflockung innen) eine Nummer kleiner als meine Handgröße geholt und ziehe die zu den Übungen an, Quasi als Kompressionsstrümpfe für die Hände. Allerdings nehmen die Schmerzen bei der Anwendung der Handschuhe ersteinmal zu, aber danach, so meine Erfahrung, habe ich längere schmerzgelinderte bzw. schmerzfreie Phasen.

Wiegesagt ich möchte Dir an dieser Stelle für die hier auf der Site gebotene Hilfe+Zuspruch danken.

Herzlichst Raoul Bogers.

Administrator-Antwort: Hallo Raoul,

danke für deinen Eintrag. Kann deine Erfahrungen gut nachvollziehen, habe bis CS 1.4 täglich stundenlang gespielt. Aus heutiger Sicht war die Belastung damals - verglichen mit normaler Büroarbeit - unwahrscheinlich hoch. Hat aber dafür auch zu einer gute räumlichen Vorstellungsfähigkeit beigetragen.
Eine offizielle RSI-Diagnose wird auch in Deutschland irgendwann kommen, fragt sich nur, wie viele Jahre (Jahrzehnte) es noch dauert.

Da ich (glücklicherweise) schon seit langem keine Schwellung mehr habe, kann ich deinen Tipp nicht nachvollziehen. Da ich aber aus den Statistiken weiß, dass in das Gästebuch sehr viele Betroffene hereinschauen, ohne einen Eintrag zu hinterlassen, werden es sicherlich einige ausprobieren können und ggf. eine Rückmeldung geben.

Viele Grüße
Clemens Conrad

 
Hinzugefügt: March 23, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Nic
Aus: München
Hallo und danke für die super Seite.
Meine Freundin leidet seit nunmehr 5 Wochen unter starken Schmerzen in beiden Händen und Armen. Die Schmerzen begannen in beiden Armen gleichzeitig über Nacht und strahlten von den Handgelenken zu den Ellbogen aus. Mittlerweile spürt sie die Schmerzen an wechselnden Punkten des gesamten Armes. Sie hat von Beginn an die PC-Arbeit eingestellt und kann beide Hände kaum (bis auf einige Tätigkeiten im Haushalt) benutzen. An manchen Tagen ist der Ruheschmerz nichtmehr wahrnehmbar, an anderen tritt der Schmerz wie zu Beginn auf. So z.B. kehrten die Schmerzen heute, nach ca. 60min leichtem Spaziergangs und leichten Lockerungsübungen der Schultern und des Nackenbereichs mit nachfolgender Fangopackung, zurück.

Ich hätte einige Fragen und hoffe Ihr könnt mir helfen:
- Wann ist der beste Zeitpunkt, um mit Dehnungsübungen der Hände und Arme zu beginnen?
- Wie stark sind die Schmerzen nach dem Dehnen bei Euch gewesen?
- Wie lange hat es bei Euch gedauert, bis die Therapie Wirkung zeigte, da bei meiner Fraundin schon nach leichten Belastungen sehr starke Schmerzen auftreten?

Achja: Wir gehen von RSI aus, das alle Blutwerte in Ordnung sind, ein MRT der HWS nichts ergab, Karpaltunnel-Syndrom ausgeschlossen wurde und der Orthopäde die "Computer-Krankheit" vermutet.

Viele Grüße
Nic

Administrator-Antwort: Hallo Nic,

vorab: da ich kein Arzt bin, seht meine Aussagen nur als Denkanstoß und sprecht Maßnahmen am besten mit einer Physiotherapeutin ab.

- Zeitpunkt: siehe http://www.repetitive-strain-injury.de/behandlungssplaene.php Anfangs auf jeden Fall ganz leicht anfangen. Falls die Übungen deutlich schmerzhaft sind, ist es noch zu früh.

- Ab der zweiten Woche empfand ich die Dehnübungen als deutlich Entspannung für die Arme

- Siehe http://www.repetitive-strain-injury.de/krankheitsverlauf.php und http://www.repetitive-strain-injury.de/ursachen.php Hängt in der Regel davon ab, wie viele Jahre man schon der PC-Belastung ausgesetzt war und wie lange man noch unter Schmerzen normal weitergearbeitet hat. Für eine erkennbare Besserung ist von wenigen Wochen bis mehreren Monaten alles möglich.

Deiner Freundin eine gute Besserung
Gruß
Clemens

 
Hinzugefügt: March 13, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Adriane
Aus: Oberursel
eMail: Kontakt
danke für deine Seite... sie gibt mir Hofffnung, dass es doch irgendwann mal zur Besserung kommt. Ich bin leider beidseitig vom RSI betroffen und bin am Rande der Verzweiflung.
LG
Adriane

Administrator-Antwort: Hallo Adriane,

gib dich in keinem Fall auf, egal was Ärzte sagen! Ich musste mir auch von einigen Vertretern anhören, dass ich wohl unheilbar sei und nie wieder lange am PC arbeiten könne. Mit solcher "Unterstützung" ist es natürlich auch schwierig, wirklich an die eigene Heilung zu glauben. Falls du schon mehrere Monate betroffen bist, schau dir auf jeden Fall die Punkte zum Schmerzgedächtnis an (http://www.repetitive-strain-injury.de/psyche.php#schmerzg).

Auch wenn es in einigen Fällen lange dauert, eine Heilung ist aber definitiv möglich. Ich kann heute bereits wieder Klimmzüge, Liegestütze etc. ohne Probleme machen und sitze täglich mehrere Stunden vor dem PC. Nach längeren Arbeitsphase erinnern mich meine Unterarme an eine Pause, aber sonst ist es schon fast wieder normal.

Werde http://www.repetitive-strain-injury.de/krankheitsverlauf.php im Laufe des Monats entsprechend ergänzen.

Gute Besserung
Clemens

 
Hinzugefügt: March 2, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Tanja Burghardt
eMail: Kontakt
Erst durch eine Zeitschrift bin ich auf diese Internet-Seite aufmerksam geworden und mir kommen fast die Tränen, wenn ich lese, dass es Menschen gibt, die genau das durchmachen / gemacht haben, was ich seit fast 20 (!) Jahren erleiden muss. Ich habe meine Ausbildung zur Rechtsanwalt- und Notariatsfachangestellten 1989 begonnen und nach und nach Beschwerden der HWS, BWS und LWS bekommen. Früher konnte ich lange Texte mit der Hand schreiben, z. B. im Unterricht, jetzt kann ich kaum noch einen Stift halten, geschweige denn länger schreiben... Erst wurden die Schmerzen, die dann immer mehr den Arm und die Hand betrafen -ich bin zu allem Überfluss auch noch LInkshänder und kaum ein Arbeitsplatz ist dafür ausgelegt- als "Verspannungen" abgetan -vor allem jahrelang erstmal von mir und mit leichten Dehnübungen "mal eben" abgeschüttelt. Zu der Zeit war ich sehr sportlich und regelmäßig im Sport- und Tanztraining, also muskulär eigentlich gut drauf. Dann kamen die ersten Arztbesuche, als es immer länger dauerte und die ersten Besuche bei der Physiotherapeutin -Massage, Fango, manuelle Therapie...das übliche Programm, leider mit sehr, sehr kurzfristigem Erfolg. Ich hatte täglich bei der Arbei starke Schmerzen und war mir gar nicht klar, warum. Nach ca. 12 Jahren (!) steigerten sich Schmerzen so sehr -inzwischen war mein Arm einmal für 2 Wochen ruhiggestellt, da man eine Sehnenscheidenentzündung vermutete- bekam ich wieder für 2 Wochen einen Gips (wieder vermutete Sehnenscheidenentzündung) und Schmerzmittel und danach Physiotherapie... Nachdem ich dann länger krankgeschrieben wurde und währenddessen auch noch mit meinem ersten Kind schwanger war, begann auch noch die Mobbing-Tortour meines Arbeitgebers -und das schwanger und mit den Schmerzbeschwerden); ich fing an, mich total zurückzuziehen und hatte das Gefühl, alle Welt würde mich nur noch belächeln, inklusive der inzwischen involvierten Ärzte (Hausarzt, Physiotherapeut, 2 Orthopäden, Neurologe). Mein Arbeitgeber schaltete sogar über meine Krankenkasse (!), da er meine Beschwerden nicht glaubte, den Medizinischen Dienst ein, der die Arbeitsunfähigkeit glücklicherweise aber bestätigte. In der Schwangerschaft verstärkten sich die Beschwerden so sehr, dass mir nachts der ganze Arm inklusive der Hand einschlief und ich mit großen Schmerzen aufwachte und leben musste.
Ich fühlte mich allmählich als Hypochonder abgestempelt und litt trotzdem immer mehr.
Inzwischen habe ich den 3. Orthopäden verschlissen und keine Hoffnung mehr, dass sich die Schmerzen jemals lindern werden. Ich habe jetzt 2 Kinder und muss diese oft tragen, welches die Beschwerden noch verstärkt. Meine Arbeitsstelle habe ich aufgeben müssen, nachdem ich nach der ersten Schwangerschaft / Elternzeit keine Teilzeit bekommen habe, allerdings auch keinen WErt darauf gelegt habe, dort weiterzuarbeiten, nachdem ich so gemobbt worden bin. Es ging mir also körperlich schlecht und dann wurde ich dafür auch noch psychisch fertig gemacht, weil man mir unterstellte, ich würde "krankmachen"...Daran habe ich sehr lange -teilweise heute noch- zu knabbern gehabt und bin eigentlich nur enttäuscht, nach so langer Betriebszugehörigkeit (immerhin fast 16 Jahre), in der heutigen schwierigen Zeit meine Stelle aufgegeben zu haben. Der Alltag ist von Schmerzen bestimmt und es fällt mir oft schwer, mich zu motivieren, denn selbst einen Kochlöffel oder andere einfache Dinge zu halten, tut sehr weh und führt zu Krämpfen in der Hand.
Ich bin ständig in Behandlung beim Orthopäden (Arzt für rehabilitative Medizin) und ständig bei
Krankengymnasten, Osteopathen -auf eigene Kosten natürlich, und das ist nicht wirklich wenig Geld-
und habe kaum Hoffnung, jemals wieder ohne Schmerzen zu sein, geschweige denn, einen Arbeitsplatz ohne Schmerzen zu haben. Davor habe ich echt Angst, aber das nimmt leider niemand wirklich ernst.
Ich schreibe das alles so ausführlich, denn ich bin so froh, dass ich gerade diese Seite gefunden habe. Ich habe bis heute von der Diagnose RSI noch niemals etwas gehört oder erfahren und keiner der vielen Ärzte -ich hatte inzwischen sogar eine Kur mit "Anwendungen", welche natürlich auch nur sehr kurzfristig etwas gebracht hat- hat jemals RSI erwähnt. Endlich hat das Kind für mich einen Namen!
Danke, danke, danke!
Ich werde den Artikel den behandelnden Ärzten mitnehmen und sie ihnen unter die Nase halten, damit endlich etwas passiert. Jetzt habe ich endlich wieder eine Perspektive, um wirklich therapiert zu werden, hoffe ich. Es gibt inzwischen so viele Diagnosen für meine Beschwerden, dass ich sie so schnell gar nicht aufzählen kann.
DANKE FÜR DIESE SEITE: MELDE MICH WIEDER

Administrator-Antwort: Hallo Frau Burghardt,

ich bin sehr schockiert, dass Sie sich bereits seit 20 Jahren mit den geschilderten Problemen plagen müssen! Ich schicke Ihnen gleich mal eine Mail mit ein paar Fragen bzw. weiteren Informationen.

Viele Grüße
Clemens Conrad

 
Hinzugefügt: January 27, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Tom
Aus: Köln
Wahnsinn!

Ich habe jeden Artikel Deiner Site geradezu verschlungen. Habe tatsächlich _alles_ gelesen. Ich habe mit PC/Tastatur Aktivitäten mit dem 13 Lebensjahr angefangen, bin jetzt 32. Die Arbeitszeit in den letzten 5/6 Jahren pro Tag ca. 8 bis 10 Stunden (fast ohne Pausen, teilweise ohne Mittagsbreak). War eigentlich immer an der Grenze zu Chronisch, konnte dann aber duch Mauswechseln, Dehnen, etc. das eindämmen/aushalten oder "damit umgehen".

Diese Seite ist das umfassendste, pragmatischste und auch intelligenteste im deutschen Netz zum Thema RSI und Hilfe das es momentan zu Lesen gibt.

Ich werde die hier beschriebenen Dehnübungen nun täglich machen.

Respekt und besten Dank! Ich hatte teilweise Gänsehaut weil hier so sehr meine Erlebnisse und Empfindungen getroffen wurden.

Alles Gute und viel Erfolg weiterhin!

Administrator-Antwort: Das freut mich zu hören, dass Dir die Seite gefällt.

Die Mittagspause sollte wirklich nur im absoluten Ausnahmefall ausgelassen werden (und ein Sandwich direkt vor dem Rechner beim Arbeiten zu essen zählt nicht als Pause.. ).

Dir wünsche ich natürlich auch alles Gute für die Zukunft!

 
Hinzugefügt: January 25, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: xEphir
Aus: Horneburg
eMail: Kontakt
Ich muss sagen, langsam erfahre ich eine Besserung!

Seit September versuche ich täglich meine Arm/Hände zu dehnen und ich habe immer mehr Tage an denen die Beschwerden okay sind.

Schlechte Tage gibt es freilich auch, aber wenn man 7 Jahre alles falsch gemacht hat, dann dauert es eine Weile bis alles ins Lot kommt.

Administrator-Antwort: Das hört sich doch gut an!

Weiterhin gute Besserung und Gruß
Clemens

 
Hinzugefügt: January 22, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Claudia
Das Thema gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit. In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung gibt es einen Artikel über den "Mausarm" - aber das englische RSI scheint sich durchzusetzen:

"Im Englischen werden die Beschwerden auch Repetitive Strain Injury (wiederholte Belastungsverletzung) genannt, kurz RSI-Syndrom. Der Orthopäde Oliver Dierk aus Hamburg hält das für die bessere Bezeichnung: "Der Begriff 'Mausarm' ist etwas unglücklich gewählt, weil das nur eine Form der Belastung impliziert", sagt Dierk, der auch Mannschaftsarzt der HSV-Fußballer ist. "In Wirklichkeit sind davon aber oft auch Oberarm, Schulter und Nacken betroffen."

Administrator-Antwort: Danke für die Info! Hier ein Link zur Online-Ausgabe: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/834/455509/text/

Mir gefällt der Begriff Mausarm auch nicht (wie schon in http://www.repetitive-strain-injury.de/was-ist-rsi-syndrom.php geschrieben). Um so erfreulicher, dass auch Ärzte sich so langsam mit dem Thema und Begriff RSI beschäftigen

 
Hinzugefügt: January 22, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Maren
eMail: Kontakt
Großes Lob, die Seite ist sehr gut.
Ich bin als Fachkraft für Arbeitssicherheit u.a. damit beschäftigt, Mitarbeiter zu beraten, ihren Bildschirmarbeitsplatz ergonomisch zu gestalten und sich auch dabei richtig zu verhalten. RSI ist mir natürlich ein Begriff und ich treffe immer häufiger auf Menschen mit Beschwerden durch Bildschirmarbeit. Häufig lassen sich die Arbeitsplätze ganz einfach optimieren, nur die User nicht - der Mensch ist halt ein "Gewohnheitstier". Jetzt versuche ich es mit einem Messgerät, dass die Verspannung bei falscher Körperhaltung misst und den User am Bildschirm mit einem darauf hinweist, die Körperhaltung zu ändern. Mit diesem Messgerät lässt sich die RSI-Gefahr nachweisen! Bei Interesse gebe ich gern mehr Infos.

Administrator-Antwort: Ihre Beobachtungen kann ich nur allzu gut bestätigen, könnten doch die meisten Überlastungserscheinungen durch bloße Änderungen der Sitzhaltung und Arbeitsweise vermieden werden.
Ihr Ansatz, mit einem Messgerät Fehlhaltungen objektiv nachzuweisen, klingt sehr interessant! Eine E-Mail an Sie ist bereits unterwegs, vielleicht könnten Sie mir weitere Informationen zu der Methode geben.

Danke und Gruß
Clemens Conrad

 
Hinzugefügt: January 21, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  
Geschrieben von Kommentar:
Name: Clemens
eMail: Kontakt
Bin eben mit dem Gästebuch umgezogen, da bei dem alten häufig Zeilenumbrüche nicht angezeigt wurden. Anscheinend sind beim Übertragen der alten Beiträge keine Probleme aufgetreten
 
Hinzugefügt: January 8, 2009 Beitrag löschen  Beitrag beantworten  Zeige IP-Adresse  

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