Falls Sie Tipps für den Umgang mit RSI haben, würde ich sie gerne unter "Weitere Erfahrungsberichte" veröffentlichen.
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| Name: Andrea eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, habe seit gestern die Diagnose RSI. Durch Zufall habe ich deine Seite gefunden und bin sehr begeistert. Obwohl eine stake Schwellung am Unterarm ist, soll ich Dehnübungen machen und kühlen. Wie oft ich die Übungen machen soll, wurde mir nicht gesagt.Außerdem soll ich die Stelle kühlen. Ich werde mir deine Worte zu Herzen nehmen und die Sache langsam angehen. Ich bin leider kein geduldiger Mensch. Meine Maus liegt jetzt erst mal auf der linken Seite. Komme mir irgendwie komisch vor. Aber ich werde es versuchen. Für die rechte Hand bestelle ich mir eine Vertikalmaus. Leider ist mein Arbeitgeber nicht so großzügig mir die Maus zu sponsern. Aber da es meine Gesundheit ist und ich noch 14 Jahre bis zu Rente arbeiten muß, ist es sicherlich eine gute Investition. Ich werde sicher in Zukunft öfter vorbeischauen. Lieb Grüße Andrea Administrator-Antwort: Hallo Andrea, kühlen empfand ich damals bei meiner Schwellung auch als sehr angenehm. Ob es schon sinnvoll ist mit den Dehnübungen anzufangen, musst du vorsichtig ausprobieren. Mit links sollte es eigentlich nach ein paar Tagen ganz passabel gehen, nach einigen Wochen wirst du keinen großen Unterschied mehr merken. Falls du Windows Vista hast, probiere doch einmal die Spracherkennung (http://www.repetitive-strain-injury.de/vista-spracherkennung.php). Gute Besserung Clemens
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| Name: Daniela eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, vielen Dank für deine informative Seite. Ich mache eine Ausbildung als Bürokauffrau, habe aber auch schon lange vorher viel am PC gearbeitet und gespielt. Ich habe schon seit längerem Beschwerden. Inzwischen ist es so, dass ich auch Schmerzen bei alltäglichen Bewegungen habe, z.B. beim Eingießen aus einer Flasche, oder wenn ich morgens den Wecker ausschalte. Ich mache jetzt auch die Dehnübungen. Mein Hausarzt meinte nur, ich sollte Sport machen, z.B. Schwimmen oder Handball. Erst auf mein Drängen hin hat er mir Krankengymnastik verschrieben. Meinst du, dass ich lieber nocht nicht Schwimmen gehen sollte? Joggen will ich nicht. Wie sieht es eigentlich mit Fahrrad fahren aus? Dabei bewegt man die Arme ja nicht, aber es regt ja die Durchblutung an. Gruß, Daniela Administrator-Antwort: Hallo Daniela, tut mir leid das zu hören! Es wundert mich ein bisschen, dass dir dein Arzt vorschlägt Handball zu spielen, das halte ich bei den beschriebenen Beschwerden für kaum praktikabel?! Schwimmen (insbesondere Rückenschwimmen) stärkt die gesamte Rumpfmuskulatur ohne dabei die Hände stark zu belasten. Grundsätzlich ist es also bei RSI-Problem sinnvoll, allerdings sollte man nicht zu früh damit anfangen. Wie schon hier (http://www.repetitive-strain-injury.de/kraeftigung.php) geschrieben, sollte man keine dauerhaften Beschwerden mehr in den Armen haben, wenn man damit anfängt. Was spricht gegen laufen? Ein richtiger Dauerlauf durchblutet den gesamten Körper und belastet die Hände dabei fast überhaupt nicht (man kann sie ja auch einfach neben dem Körper hängen lassen). Solange man nicht die meiste Zeit freihändig Fahrrad fährt, halte ich die nach vorne gebeugte Haltung und das Abstützen mit den Händen am Lenker für nicht optimal. Diese Reihenfolge an Maßnahmen hat mir geholfen: http://www.repetitive-strain-injury.de/behandlungssplaene.php Gute Besserung! Clemens
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| Name: Bernd S. Aus: Reinbek eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, zunächst ein ganz großes Lob für Deine hervorragende Website !!! Die Informationen sind sehr klar und verständlich - sie helfen wirklich, die Ursachen zu verstehen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen. Dank Deiner Infomationen ist mein Mausarm-Problem weitgehend beseitigt! Mir haben geholfen: 1. Gymnastik nach dem Buch "It's Not Carpal Tunnel Syndrome!". Leider war ich bislang zu faul, die Übungen wirklich konsequent durchzuführen. Aber bereits bei zeitweiser Gymnastik ist deutliche Verbesserung zu spüren. 2. Die E-Quill AirO2bic-Maus: Das Teil ist zwar sehr ungewöhnlich und auffällig - und die Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig. Mit der Maus bin ich auch nach mehrmonatiger Praxis eindeutig langsamer als mit einer normalen Maus. Aber: Die Schmerzen sind so gut wie weg !!!!!!! Und das ist entscheidend. Die Besuche bei meinem (wirklich guten !) Orthopäden haben mir übrigens nicht weitergeholfen - im Gegensatz zu Deinen Tipps. Nochmals 1000 Dank und viele Grüße Bernd S.
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| Name: Michael R. Aus: Gerthausen eMail: Kontakt |
Hallo,Hallo und nochmals Ha..., durch Zufall?? bin auf Ihre Seite gelangt und habe da auf dem Punkt genau meinen Krankheitsverlauf fix und fertig niedergeschrieben gefunden. Ich habe bis dahin gedacht das kann nur mir so gehen... Aber nach dem ich nun diese Zeilen gesehen habe werde ich den Kampf nochmal gegen die Schmerzen aufnehmen und bis in die letzte Runde durchhalten. vielen Dank und Grüße aus der Rhön Michael
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| Name: Johannes eMail: Kontakt |
Noch ein Hinweis: Der GNOME-Desktop unterschiedlicher Linux-Distributionen (z.b. des populären Ubuntu) hat unter System -> Einstellungen -> Maus -> Barrierefreiheit die Möglichkeit, einen integrierten Autoklicker zu aktivieren. Dieser heißt "verzögerter Klick" und kann samt Intervall und sogar Klicktyp ("Einfacher Klick", "Doppelklick", "Mitzieh-Klick" und "Kontextklick" Das ist das ergonomiefreundlichste Feature, das ich (als per se integriert) bei allen mir bekannten Desktops kenne. Ein Hoch dafür auf die GNOME-Entwickler! Vor allem auch, weil es abgesehen davon (zumindest so weit ich weiß) keinen ordentlichen Autoklicker unter Linux gibt. Einziger Negativpunkt: Gelegentlich spinnt das Teil dezent rum, dh. klickt einfach nicht mehr, meistens in Verbindung mit größeren Downloads oder starker Systembelastung. Jedenfalls bei mir. In diesem Fall hilft es zumeist, den Internetbrowser zu schließen (falls geöffnet) oder den Dateibrowser bzw. sonstige Anwendungen. Dann zwei Atemzüge warten, einmal auf "Deaktiviert" klicken, dann wieder auf "Aktiviert" und es läuft wieder. Falls auch das nicht hilft Strg + Alt + Return versuchen und nochmal als Benutzer anmelden. Und bei hartnäckigstem Widerstand den PC neu starten. In dieser Reihenfolge, hilft immer. Fazit: Linux ausprobieren, z.B. Ubuntu. Lohnt sich nicht nur wegen dieses netten Zusatzes Viele Grüße - Johannes Administrator-Antwort: Hallo Johannes, vielen Dank für deinen Hinweis! Habe ihn unter http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php integriert. Viele Grüße Clemens
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| Name: Alex Aus: Düsseldorf eMail: Kontakt |
Danke für die Informationen! Sehr gute Sammlung. Habe sie auch direkt meinen Kollegen gezeigt. Grüße Alex
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| Name: Tiomas Aus: Bremen eMail: Kontakt |
Aber Hallo, eine wirklich informative Zusammenstellung ich pflichte Ingmar (RSI-Wissen) bei jedoch habe ich unter den Links keinen Hinweis auf die derzeit noch unter http://www2.bremen.de/info/rsi/ gestellte Seite der einzigen deutschen Selbsthilfegruppe RSI gefunden. Da unsere Seiten teilweise etwas älter sind kann ich für die Links nicht die Hände ins Feuer legen, aber wir versuchen was in unseren Kräften steht an den Mann oder die Frau zu bringen. Wir können aus naheliegenden Gründen nicht dauernd an der Seite herumbasteln. Aber wer mal direkten Zuspruch etc. braucht und (anonym) mit uns reden will, sollte unsere Kontakte nutzen. Wünsche allen Betroffenen GUTE BESSERUNG auf dem eigenen Weg aus der Krankheit. Tiomas Administrator-Antwort: Hallo Tiomas, vielen Dank für deinen Hinweis. Ich habe eure Seite nun unter http://www.repetitive-strain-injury.de/links.php gelistet. Es wäre super, wenn ihr von http://www2.bremen.de/info/rsi/links-zu-rsi.html auch einen Link zu meiner Seite setzen könntet. Die Links zu rsi-hilfe.de und zum WDR sind übrigens defekt. Gruß Clemens
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| Name: Rob Aus: München eMail: Kontakt |
Hallo, vielen Dank für die informative Seite. Ich sitze den ganzen Tag berufsbedingt vor dem PC und habe vor ca. vier Monaten das Klavierspielen (wieder) begonnen. Seit einigen Wochen habe ich nun(rechts) in Ellenbogen und Handgelenk leichte Schmerzen. Ich bin mir nicht sicher, wovon es kommt. Hat jemand Erfahrung, ob das der Grund sein könnte (Klavierspielen) und eher kontraproduktiv ist, oder ggf. sogar vorbeugend wirkt? Für Erfahrungsberichte und Hinweise wäre ich dankbar. Grüße aus Müchen Rob Administrator-Antwort: Hallo Rob, da Klavierspielen eine ähnliche Fingerbewegung wie beim Tippen auf einer Tastatur erfordert, ist es eine zusätzliche Belastung. In der akuten Schmerzphase würde ich es deshalb so weit es geht zurückfahren. Wenn sich dein Zustand deutlich gebessert hat und du dann auch noch weiterhin die Tipps dieser Website anwendest (regelmäßige Pausen, richtige Arbeitshaltung...) sehe ich nicht das Problem, dass du nicht wieder in gewohntem Umfang Klavierspielen könntest. In chronischen RSI-Fällen kann Klavierspielen auch helfen, das Schmerzgedächtnis zu löschen, siehe http://www.repetitive-strain-injury.de/psyche.php#schmerzg Ist nur meine Laienmeinung, um einen Arztbesuch wirst du nicht herumkommen. Alles Gute Clemens
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| Name: Marco Aus: Hamburg eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, erst einmal vielen Dank für die vielen Informationen. Einige waren für mich auch noch neu. Ich habe seit ca. 1,5 Jahren mit Schmerzen in meinen Armen zu tun. Angefangen hat bei mir alles durch etwas zu viel Sport. Ich dachte es war nur Muskelkater. Der ging aber nicht weg. Also ab zum Arzt. Etwas Voltaren, Diclofenac als Tabletten, Cortison und im letzten Sommer einen Gips am rechten Arm. Erst 2 und dann 6 Wochen. Dadurch war danach der linke Arm überlastet. Der Hammer war Ende letzten Jahres als mein Orthopäde meinte, dass ich mich damit abfinden müsste, da ich ja nicht mehr der Jüngste bin. Und das mit 33. Ich werde mir mal einen neuen Orthopäden suchen. Vielleicht kann der ja noch etwas tun. Einen Tip habe ich noch zur Arbeitsplatzausstattung. Ich nutze seit einiger Zeit ein Grafiktablett als Mausersatz. Das Arbeiten mit einem Stift ist für mich viel angenehmer als mit einer Maus. Am Anfang war es etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich will nichts anderes mehr. Es gibt verschiedene Hersteller (Trust, Aiptec, Wacom) auf dem Markt und als Mausersatz genügen bestimmt auch die einfachen Geräte. Ich selbst benutze ein Tablett von Wacom (Typ: Bamboo; das Bamboo one würde auch reichen). Wichtig war für mich, dass der Stift ohne Batterien funktioniert. Alles Gute, Marco. Administrator-Antwort: Hallo Marco, danke für deinen Hinweis zum Grafiktablett. Zufälligerweise konnte ich die letzten zwei Wochen genau ein solches Wacom Bamboo testen und werde es wahrscheinlich in der nächsten Woche auch in die Hauptseite integrieren und einen ausführlichen Testbericht unter http://www.repetitive-strain-injury.de/blog/ veröffentlichen. Wünsche dir eine gute Besserung Clemens
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