Falls Sie Tipps für den Umgang mit RSI haben, würde ich sie gerne unter "Weitere Erfahrungsberichte" veröffentlichen.
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| Name: Janine Pönisch Aus: Chemnitz eMail: Kontakt |
Guten Abend Clemens, erst einmal ein großes Lob an Dich! Sehr gute Arbeit und ich werde deinen Erfahrungsbericht auf jeden Fall weiter empfehlen. Ich bin Ergotherapeutin in einem ambulanten Rehazentrum für orthopädische Patienten. Ich habe tagtäglich mit Patienten wie du einer „warst“ zu tun, aber das RSI-Syndrom ist mir neu. Es kommen sehr viele Patienten mit Schulter-, Nackenbeschwerden („Stiernacken“, Impingement …), Tennisellenbogen, Sensistörungen … zu uns/mir. Im Durchschnitt sind sie 3 Wochen bei uns und man kann ein stückweit Linderung mit Nervenmobi, Tonusregulierenden Massagen etc. herbeiführen, aber viele sehen pessimistisch in die Zukunft und äußern Sätze wie „wenn ich wieder arbeiten bin, ist es wie vorher“ oder „die Schmerzen kommen sowieso wieder, wenn ich auf Arbeit bin“. Und hier geht ein großes Dankeschön an dich. Ich werde den Patienten deine Geschichte nahe bringen und ihnen raten sich auf deiner Seite mal umzuschauen und evtl. Erfahrungen auszutauschen. Betroffenen tut es gut „Gleichgesinnte“ zu haben, um sich auszutauschen und vorallem ernst genommen zu werden. Ich als Ergotherapeutin betrachte schon von Berufswegen her oben genannte Beschwerden ganzheitlich und nicht nur funktionell, aber Ratschläge werden dann doch lieber von „Gleichgesinnten“ angenommen Vielen Dank und einen guten Wochenstart Gruß Janine Administrator-Antwort: Hallo Janine, wie Du schon schreibst, finde ich es auch absolut wichtig, dass Betroffenen eine positive Perspektive aufgezeigt wird. Normalerweise läuft es ja so, dass je stärker man Schmerzen hat, desto mehr recherchiert man auf eigene Faust im Internet und findet dort häufig nur die negativen Geschichten. Insofern freue ich mich natürlich auch über jeden weiteren Erfahrungsbericht von Personen, die nach starken Schmerzen wieder im alten Job arbeiten können. Viele Grüße Clemens
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| Name: Rudi Aus: Bacharach am Rhein eMail: Kontakt |
hallo an alle die meinen eintrag lesen. mein hausarzt hat mich heute auf diese seite aufmerksam gemacht. es spiegelt sich viel wieder was auf der seite berichtet wird. ich habe schmerzen in meinem linken arm die im september 09 angefangen hatten. Neurologe ohne befund, ordopäde ertdiagnose tennisarm nach mrt war nichts festzustellen und somit ist dieser ortopäde ratlos und weis nmicht weiter und kann mir nicht helfen. bin 6 wochen schon krank geschrieben habe in den 6 wochen nur tabletten bekommen die mir dermasenn auf den magen schlugen. seit 1 woche nehme ich diese nicht mehr und meine schmerzen sind jetzt im ganzen arm bis zu den schultern. morgen werde ich einen anderen ortopäden hinzuziehen der auch auf schmerzterapie spezialisiert ist. mal sehen was wird. was mich ein bischen stuzig macht...... hier wird fast nur von arbeiten am pc geschrieben ich bin bauarbeiter und geräteführer. ich denke das die in solch einem beruf auch vorkommen kann wie man sieht. auserdem bin ich auch psysich am ende, ich war bis vor 10 jahren alkoholiker und heute habe ich vor einer flasche bier gestanden und mich gefragt sollste die trinken dann wirds besser. mein wille war stärker und hat nein gesagt. hoffe das bleibt so. vielleicht kann mir jemand weiter helfen. liebe grüße von rudi Administrator-Antwort: Hallo Rudi, du schreibst, dass dein erster Orthopäde als Diagnose einen Tennisarm gestellt hat. Wurde das von dem zweiten bestätigt? Meine Diagnose war anfangs auch Tennisarm - allerdings hätte meinem Arzt bei entsprechenden Tests (http://www.repetitive-strain-injury.de/tennisarm.php) auffallen müssen, dass der Bereich am Ellenbogen bei mir nicht so schmerzhaft war, wie bei einem richtigen Tennisarm üblich. Schmerztabletten und Salben haben bei mir auch wenig bis gar nichts gebracht, in der Anfangszeit brachte eine Kühlung deutlich mehr. Später dann kalt-heiße-Wechselbäder und nach ein paar Monaten nur noch heiße. Die Untermuskulatur wird beim Arbeiten am Computer sehr stark belastet, aber natürlich gibt es auch viele andere Jobs, bei denen es ähnlich ist. Hat dir dein Arzt Querfriktionsmassagen verschrieben? Und hast du schon mal mit leichten Dehnübungen angefangen? Solche Art von Überlastungserkrankungen gehen leider spätestens nach ein paar Wochen bei fast jedem auf die Psyche. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass man das Gefühl hat, die Ärzte wissen nichts mit einem anzufangen... Probier mal lockere Dehnübungen und Massagen des linken Unterarms mit der rechten Hand. Dabei nicht zu früh aufgeben, es kann gut und gerne sein, dass du erst nach 2-3 Wochen eine deutliche Verbesserung spürst. Alles Gute Clemens
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| Name: Jens Aus: München eMail: Kontakt |
Hey! Ersteinmal ein großes Lob für dich und diese Webseite. Nun zu meinem Problem: Seit Oktober/November 2009 habe ich meine Probleme. Ich hatte Ferien und habs einfach übertrieben (war WoW-Spieler)..ich hab die ganze Woche das Spiel gespielt und dabei kaum pausen gemacht. im nachhinein bereue ich es natürlich aber, naja in dem moment ging der spaß einfach vor. mittlerweile hab ich mit wow aufgehört... aufjedenfall hat mir am ende diser woche angefangen das rechte handgelenk wehzutun, dabei dachte ich mir aber nichts. seitdem gings immer in höhen und tiefen weiter. war dann auch beim doc, der meinte ganz klar sehnenscheidenentzündunng, hat mir ne salbe + medikamente (schmerzmittel) verschrieben, zusammen mit ner bandage und ich sollte in 3-4 wochen wieder fit sein...nun kämpfe ich seit ner weile und es ist immernoch da. manchmal nervt auch die linke hand, wenn ich sie mehr belaste (z.b. maus mit links usw.)...Ich weiß auch nicht mehr was ich tun soll, ich muss in der Schule (11. Klasse) mitkommen und vorallem in fächern wie deutsch gehts für mich immer weiter bergab, da ich einfach nicht mehr so belastbar bin um mit der hand zu schreiben. das alles bringt mich in eine etwas verzweifelte lage, ich hab sorge um die zukunft (wie soll ich die ganzen prüfungen schaffen?) und schiss, dass ich ne OP brauch oder so, wegn dem karpaltunnelsyndrom. nun frage an dich, wie kann man rsi von kps unterscheiden? meine schmerzen traten zuerst nach starker belastung (zockn) auf und werden bei arbeiten mit der hand schreiben oder pc schlimmer. ich hab mittlerweile sogar schmerzn bis in den ellenbogen rein, aber ich soll weiter nur schienen und schonen, das würde mit der zeit schon gehen =/ Wie sollte ich jetzt am besten weiter vorgehen? ich will irgendwann wieder meinem hobby (pc-spiele) nachgehen können und beim schreibn mit dfer hand schmerzfrei bleiben. ich bin ratlos und fühle mich ein bisschen alleingelassen (von ärzten und lehrern). Ich spiele ja eigentlich seit 6 Jahren regelmäßig am PC und hatte nie beschwerden. jetzt hab' ich auch so einen knubbel am ansatz meines rechten zeigefingers (mausklick-finger^^), hat das was mit rsi zu tun? grüße, Jens p.s. sorry für die kleinbuchstaben, aber das Großschreiben ist viel zu anstrengend. Administrator-Antwort: Hallo Jens, meine Antwort auf Tanjas Frage gestern passt bei dir auch ganz gut. - Selbstdisziplin: kein PC, wenn es nicht unbedingt notwendig ist - Spracherkennung (GANZ WICHTIG!) - in der nicht mehr ganz akuten Phase: Dehnübungen/Massage - ergonomischer Arbeitsplatz - Hände alle 5 Minuten ausschütteln - ... (siehe http://www.repetitive-strain-injury.de/behandlungssplaene.php) Das Karpaltunnelsyndrom (CTS) kommt allein vom Computerbelastung relativ selten. http://www.handerkrankungen.de/Karpaltunnelsyndrom/ Betroffen (Schmerzen/Kribbeln) sind der Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und die Hälfte des Ringfingers. CTS-Untersuchung sollte dein Arzt machen können! (z.B. Hoffmann-Tinel- Zeichen, Phalen-Test) Dein beschriebener Hubbel _könnte_ ein Ganglion sein (http://www.medhost.de/gesundheit-lexikon/ganglion.html). Das können aber Ärzte genauso wie das CTS vergleichsweise gut diagnostizieren (im Vergleich zum teilweise diffus auftretenden und objektiv nicht nachvollziehbarem RSI). Irgendwann wirst du sicher wieder (mit regelmäßigen Pausen zwischendurch) spielen können, allerdings würde ich das jetzt erst mal komplett sein lassen (auch wenn es schwer fällt). Grüße Clemens
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| Name: tanja eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, erstmal ein gaaanz großes Lob an deine seite!!! finde es echt super das du nach deinem eigenen leiden diese seite und das buch für andere gemacht hast! :-) Auch deine tipps sind wirklich toll und ich hoffe das ich diese auch bald befolgen kann, tippe grade auch nur mit einer hand (sorry also wegen der kleinschreibung). Ich habe gerade wieder mal eine sehr starke sehnenentzündung und deswegen extreme angst und probleme... ich weiß garnicht weiter.. hatte das schon öfters immer wieder, auch schon monatelang mal mit gips, mit reizstrom usw. aber jetzt steck ich deswegen ziemlich in der patsche. Ich bin im 2ten Jahr Auszubildende zur Bürokauffrau, (dadürch immer viel am tippen) habe kürzlich erst die Abteilung gewechselt und nächste woche auch noch Zwischenprüfung. Seit über ner woche habe ich wieder oft Schmerzen, aber wegen klassenarbeiten und der neuen Abteilung weiter unter schmerzen so gut es eben geht gearbeitet. auch weil ich schon zu oft krank war deswegen, jetzt geht aber absolut garnichts mehr, meine hand ist seit vorgestern total geschwollen, pocht nur noch und ist absolut unbeweglich und schmerzt schrecklich. Was würdet ihr denn jetzt nur machen, weiß einfach nicht weiter... müsste die hand ganz dringend still legen lassen, aber dann verpasse ich so viel in der schule, ich kanns mir auch nicht leisten länger am stück zu fehlen, die arbeit wird bestimmt sauer und ich MUSS die Zwischenprüfung ja mitschreiben. Weiß einfach nicht wie ich das schaffen soll ohne meine ausbildung zu verlieren ;-(( ganz liebe grüße, tanja Administrator-Antwort: Hallo Tanja, gleich vorweg der wahrscheinlich wichtigste Tipp: benutze zum Schreiben längerer Texte eine Spracherkennung! http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php#spracherkennung Falls du Windows Vista oder 7 hast, kannst du die bereits eingebaute nutzen. Im Büro ist es meist schwierig, allerdings solltest du dann alle privaten Arbeiten damit machen. Keine ergonomische Maus oder Tastatur bringt solch eine Entlastung wie Spracherkennung. Du schreibst, dass du öfters mit Sehnenentzündungen zu tun hast. Hast du - als keine akuten Schmerzen vorlagen - mal Dehnübungen für die Unterarmmuskulatur gemacht? Durch die wiederholte Belastung verkürzen sich Muskeln und Sehnen, so dass man da gegenarbeiten sollte. Wenn die Hand richtig geschwollen ist und wirklich ohne große Schmerzen kein Arbeiten mehr möglich ist, dann solltest du es auch nicht erzwingen. Du solltest dein Problem offen mit deinem Arbeitgeber besprechen und gemeinsam eine Lösung suchen. Im besten Fall musst du nicht krankgeschrieben werden, sondern kannst vorübergehend nicht so belastende Tätigkeiten machen. Wie du das in der Schule machst, ist natürlich schwierig. Am besten soweit es geht die Hand schonen und nur irgendwie die Zwischenprüfung bestehen (oder besteht die Möglichkeit sie aufzuschieben?). Danach hast du ja hoffentlich ein wenig mehr Spielraum und bekommst mit den Hinweisen von meiner Seite deiner Probleme in den Griff. Was du sonst noch machen kannst: http://www.repetitive-strain-injury.de/behandlungssplaene.php In Stufe 1 erst mal die Schwellung bekämpfen, danach die weiteren aufgeführten Dinge. Ich hoffe, du warst damit auch schon mal beim Arzt?! Von ihm/ihr verschriebene Physiotherapie (Dehnen/Massage/Mobilisation) kann auch nicht schaden. Viele Grüße + gute Besserung Clemens
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| Name: Sebastian eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, ich wollte an dieser Stelle einmal meinen Dank für Dein tolles Programm "Mausarm" aussprechen. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mir dieses Programm geholfen hat! Hoffe, Du erfindest weiterhin der nützliche Hilfsprogramme! Viele Grüße Sebastian
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| Name: Claudia Aus: München eMail: Kontakt |
Hi Clemens, hoffe es ist okay, wenn ich hier um Empfehlungen für einen Physiotherapeuten in München suche? Meine Probleme haben sich leider wieder verstärkt und somit bin ich auf der Suche nach einer guten Physiotherapie hier in München. Würde mich über Tipps sehr freuen! Danke und Gruß, Claudia Administrator-Antwort: Hallo Claudia, tut mir leid, dass zu hören! Falls jemand eine Empfehlung hat, schreibt mir (http://www.webconrad.com/impressum.html) am besten eine E-Mail und ich leite sie dann an Claudia weiter. Gruß und gute Besserung Clemens
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| Name: Jessica Loock eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, ich habe gerade Dein Buch zu Ende gelesen. Jetzt habe ich erstmal eine Bitte zu der Übung zum Dehnen der Arme und Hände: Könnte ich vielleicht Fotos dazu bekommen? Ich kann die drei Positionen der Hände leider nicht wirklich nachvollziehen (obwohl ich weiß was 180° sind ;-)..., aber der Text passt irgendwie nicht zu den Bildern. Herzlichen Dank! Administrator-Antwort: Hallo Jessica, ich hoffe, wir sprechen von der gleichen Übung Gruß Clemens
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| Name: David Aus: Wuppertal eMail: Kontakt |
Hi Clemens! Sorry, das ich hier noch ein mal schreibe und ich hab es mir auch lange überlegt es auch wirklich zu tun. Das ich eine Hausarbeit über "Wirkungsweise der Neuromobilisation auf die neuralen Strukturen" schreibe kommt nicht von ungefähr. Meine Frau arbeitet selber im Büro (Arbeitsamt) und berichtete mir über kribelnde Gefühle der linken Hand, genau genommen des Ring- und des Kleinfingers. Dieses kribeln verstärkte sich und wurde irgend wann mal sogar taub, ohne einbusen der Kräft. Ich bin selber erst in der Ausbildung als Physiotherapeut (also noch ziemlich grün hinter den Ohren). Nach dem ich meine Frau zum Neurologen geschleift hab um ein Elektromyogramm EMG an ihr machen zu lassen, konnte ich zumindest einordnen wo ungefähr bei ihr das Problem ist, und welcher Nerv betroffen ist. Der Neurologe selber war keine Hilfe gewesen und wolte nach ein halben Jahr an meine Frau rumoperieren wenn ihre Symptome sich nicht gebessert hätten. Ich gehe sehr stark davon aus das sie kein RSI hat, oder wenn es das war, dann in ein sehr frühen Stadium. Ich habe mit ihr Neuromobilisation des Nervus Ulnaris und Triggerpunktmassage gemacht. Von Behandlung zu Behandlung (dabei konnte ich mir sehr viel Zeit für Sie nehmen) wurden die Symptome besser. Taubheit - starkes kribbeln - leichtes kribbeln - normal. Dabei waren es lediglich 6 Behandlungen gewesen. Wäre ich nun ein gemachter Therapeut und ein Patient käme zu mir mit den Symptomen die auf diesen Forum beschrieben wurden, würde ich mit genau dieser Behandlung (Neuromobilisation/Triggerpunkt) anfangen. Ich habe wie gesagt bisher sehr wenig Erfahrung, aber im Bezug auf dieses Thema, kann ich nur jeden raten zu einen Physiotherapeuten zu gehen der eine Fortbildung in Neuromobilisation und Triggerpunktmasage hat und es zumindest mal versuchen.
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| Name: David Aus: Wuppertal eMail: Kontakt |
Hi Clemens! Hier David noch mal. Auf die Rescherschen nach meiner Hausarbeit, bin ich auf ein Buch gestoßen der sich grundsätzlich mit den Nervensystem befast. Dieses Buch ist nach mein Verständniss eigentlich für Physiotherapeuten gedacht. Abgesehen von einer sehr ausführlichen erklärung von Anatomie und pathologischen Prozessen des Nervensystems, wird für den Therapeuten eine schöne Anleitung zur Behandlung der Nerven vermitelt und für Dich ganz besonders ein "Eigenübungsprogramm" beschrieben den du ganz ohne probleme übernehmen kannst. Was mich aber erst recht vom Hocker gehaun hat ist, das ab Seite 364 der gute Autor ein kleines Kapitel geschrieben hat über "Verletzung durch sich wiederholende Überbeanspruchung" (Das kommt dir wohl bekannt vor). Er erklärt nicht nur was RSI ist, sondern schreibt über eigene erfahrungen mit Patienten und stellt eigene Hypotesen her. Die übungen die er als Eigenübungsprogram vorschlägt, eignen sich durchaus auch für dich und und all denen die RSI haben. Ich kann aber nur wiederholen, das dies eigentlich ein Fachbuch ist, also nicht einfach zu lesen für den der keine medizinische Ausbildung hat. David S. Butler Mobilisation des Nervensystems Springer ISBN 3-540-57496-4
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| Name: Christian eMail: Kontakt |
Hallo, Danke für diese super informative Seite. Leider findet man im deutschsprachigen Raum ansonsten wenig wirklich hilfreiche Informationen (es gibt zwar ein Forum „rsiforum.de“ aber das scheint kaum besucht zu werden.) Wenn ich mal auf einen interessanten Artikel stoße stehst meistens du als Autor dort. Danke nochmal dafür. Ich bin momentan noch nicht ganz sicher ob ich das RSI-Syndrom habe. Da ich momentan Physiotherapie mache hast du eventuell ein parr Tipps was ich zusammen mit der Physiotherapeuten noch versuchen kann. Ich versuch mich mal an einer Symptombeschreibung (wird etwas länger. Sorry.): Anfang des Jahres (so gegen Ostern) hatte ich im Urlaub (Paddelsport) Schmerzen auf dem rechten Unterarm (da wo die Muskeln für die Finger sitzen). Bei der PC Arbeit (beruflich) verstärkten sich diese Schmerzen. Ich wechselte dann die Maus in die linke Hand. Mit dem Ergebnis das nach kurzer Zeit auch der linke Arm schmerzte. Ich war dann beim Hausarzt. Der Diagnostizierte einen Tennisarm. Er hat dann eine Wärmethrapie verschrieben, die ich aber nach kurzer Zeit abbrach (musste ich selber bezahlen, und ich hatte das Gefühl, dass es nichts brachte). Im laufe der Wochen wurde der Schmerz mal weniger, mal war er wieder stärker. Inzwischen kamen noch andere Symptome hinzu: gelegentlich Scherzen auf der Oberseite der Hände (wie Nadelstiche), Verspannungsgefühl im Nacken, Gelegentlich Schmerzen auf dem Ellenbogengelenk. Schmerzen im Handgelenk. Ich kann keine eindeutige Zuordnung machen, wann es schlimmer wird. Es gibt Tage, an denen ich fast keine Schmerzen habe. Wen ich lange am PC arbeite sind die Verspannungen und Schmerzen abends stärker. Aber nicht so schlimm wie hier öfter beschrieben wird (ich kann z.B. relativ schmerzfrei Tippen). Außerdem muss ich in meinen Beruf (Ingenieur) zwar am PC sitzen, schreibe aber nicht oft lange Texte bzw. klicke stundenlang ununterbrochen mit der Maus. Inzwischen war ich noch bei zwei anderen Ärzten. Der erste Orthopäde hat aber wohl kein rechtes Interesse mich zu untersuchen. Er sagte was von „Störung Radiusköpfchen“ und verschrieb 3x Krankengymnastik. Als ich ihm sagte das es nicht besser wurde meinte er nur „naja, solange Sie arbeiten können ist ja alles OK“. Bin dann zum anderen Orthopäden. Der hat sich mehr Zeit genommen. Er vermutet das die Nerven im Nacken eine Rolle spielen „HWS-Störung“. Er meinte das die Symptome nicht auf eine Sehnenentzündung hindeuten (sind wohl nicht stark genug, bzw. an der falschen Stelle). Erst hat er es mir Akkupunktur und einer Therapie versucht, bei der der Nacken durch eine Schlinge gestreckt wird. Da es nicht besser wurde habe ich nun 12 Termine beim Physiotherapeuten (7 sind schon um). Der hat sich sehr viel Zeit genommen mich zu untersuchen. Er meinte auch, dass gerade da beide Arme betroffen sind der Nacken / Schulter die Ursache sein könnte. Ich habe auch das Gefühl, das es zumindest kurz nach der Behandlung besser ist (es wird der Nacken aber auch die Arme behandelt). Aber eine eindeutige Verbesserung ist bisher ausgeblieben. Wenn es RSI ist sollten Dehnübungen ja ev. helfen (der Physiotherapeut meinte: Dehnübungen erstmal lassen. Falls es die Halswirbelsäule ist könnte es dadurch schlimmer werden). Sport habe ich erstmal komplett eingestellt (zumindest was die Arme belastet). Deutet meine (laienhafte) Beschreibung auf RSI hin? Bin da momentan etwas ratlos. Nach den Beschreibungen, die ich bisher gelesen habe müssten die Schmerzen stärker sein (sie sind bei mir zwar unangenehm, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich nicht am PC arbeiten könnte. Ich will nur endlich wieder Sport machen können, und die Angst vor einem möglichen Berufsausfall los sein. ). Momentan sind die Symptome: Schmerzen auf den Unterarmen (ca. 1/3 vom Ellenbogen) (im Muskel der Finger. Wenn ich dort mit dem Finger drücke und etwas massiere kann ich diesen Schmerz provozieren.). (Gelegentlich auch auf der Unterseite des Unterarms) Ab und zu Schmerzen auf der Handrückseite (alle parr Tage, aber nur kurzzeitig) Verspannung des Nackens sobald ich am PC arbeite (egal wie ich sitze) Zu mir: ich bin 27 und bisher immer sportlich aktiv gewesen (Kajak, Rad, Laufen, Klettern). Aber das leigt erstmal alles auf Eis :-( Sorry für den langen Text. Aber ich musste das erstmal alles aufschreiben. Gruß Christian Administrator-Antwort: Hallo Christian, vorab der obligatorische Hinweis, dass ich selbst nur Laie bin und zusätzlich Ferndiagnosen immer problematisch sind. Also immer mit einem Arzt oder Physiotherapeuten gegenchecken. Deine Beschreibungen decken sich in vielen Dingen mit meinen Erfahrungen, insbesondere: - Nach einem Mausarmwechsel war ich auch beidseitig betroffen - "Scherzen auf der Oberseite der Hände (wie Nadelstiche), Verspannungsgefühl im Nacken, Gelegentlich Schmerzen auf dem Ellenbogengelenk. Schmerzen im Handgelenk" - alle mal dagewesen - "Es gibt Tage, an denen ich fast keine Schmerzen habe." - Kann ich nur bestätigen: zwischen Schmerzen so schlimm wie ganz am Anfang und komplett schmerzfrei liegen häufig nur wenige Minuten, ohne dass man etwas gemacht hätte. HWS-Störungen (Nervenreizungen) werden häufig bei nicht klar definierbaren Schmerzen in den Armen genannt. Nach meinen Erfahrungen und Gesprächen mit diversen Ärzten ist das häufig aber mehr eine "Ausrede" (statt zuzugeben, dass man keine Ahnung hat woher die Schmerzen kommen) als die wirkliche Ursache. Wahrscheinlicher ist es, dass die Nacken- und obere Rückenmuskulatur total verhärtet und überlastet sind sowie die Schulterblätter nicht mehr genau dort stehen, wo sie eigentlich hingehören und das alles zu einer Überlastung der Armmuskulatur beiträgt. Falls es aber wirklich von der HWS ausgeht, hat dein Physiotherapeut mit dem Hinweis zu den Dehnübungen sicherlich recht. An deiner Stelle würde ich nochmal mit ihm reden und gemeinsam ganz leichte Dehnübungen ausprobieren, man merkt dann eigentlich selbst relativ schnell ob es einem etwas bringt oder nicht. Auf jeden Fall solltest du versuchen Sport zu treiben, der deine Arme nicht übermäßig belastet (z.B. Joggen). Hier habe ich einen Riesenfehler gemacht und mich sportlich total zurückgezogen, was sich insgesamt deutlich negativ auf die Verfassung ausgewirkt hat. Solange nichts geschwollen ist, lässt sich ein Tennisarm (Sehnensansatzreizung nahe des Ellenbogens) meist ganz gut mit den Dehnübungen und Querfriktionsmassagen (verschreibt der Orthopäde) therapieren. Falls du die Möglichkeit hast Massagen (abseits der Querfriktion, die keine Massage im klassischen Sinn ist) in Anspruch zu nehmen, würde ich das unbedingt machen, da man als beidseitig Betroffener sich nur schwierig selber den Nacken und die Arme massieren kann. Ich hoffe damit konnte ich dich ein bisschen weiter bringen, sprich am besten mal das hier (http://www.repetitive-strain-injury.de/behandlungssplaene.php) mit deinem Physiotherapeuten ab. Gruß Clemens
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