Falls Sie Tipps für den Umgang mit RSI haben, würde ich sie gerne unter "Weitere Erfahrungsberichte" veröffentlichen.
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| Name: Matthias eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, ich habe folgendes Maus entdeckt: http://www.handshoemouse.com/de/ Hast du davon schon gehört? Denkst du es ist ein Versucht wert? Gruß, Matthias Administrator-Antwort: Hallo Matthias, von der Maus habe ich schon gehört, allerdings selbst noch nicht ausprobieren können. Nachdem was ich gelesen habe, ist die Verarbeitungsqualität wohl ziemlich gut, allerdings könnte die Neigung stärker sein. http://www.handshoemouse.com/dnld/Evaluation%20of%208%20ergonomic%20computer%20mice.pdf Hier werden die Belastungen verschiedener Mäuse verglichen. Falls die allerdings in ihrem Test der Konkurrenzmodelle die Handhaltungen wirklich so verkrampft hatten, wie auf den Fotos zu erkennen ist, ist es nicht verwunderlich, wie unglaublich toll die Handshoemouse abschneidet... Solange ich sie nicht selber ausprobiert habe, bleibe ich da etwas skeptisch. Falls du mit ihr Erfahrungen sammeln solltest, wäre ich natürlich über eine kurze Rückmeldung dankbar! Grüße Clemens
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| Name: Christiane Aus: Magdeburg eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, ich stehe wahrscheinlich gerade erst am Anfang dieser gesamten Geschichte. Bin auch den ganzen Tag bis zu manchmal fast 9 Stunden aus beruflichen Gründen am PC tätig. Meine Kollegin ist mittlerweise bereits an beiden Armen operiert und hat auch über Spritzen schon alles hinter sich. Mir wird ganz anders bei dem Gedanken was mich erwarten wird. Im Moment bin ich erstmals bei der Pysiotherapie mit manueller Therapie und Ultraschall..aber da ich wie gesagt jeden Tag weiterhin am PC arbeiten werde, hoffe ich wirklich sehr, dass es zumindest schmerztechnisch nicht mehr wird. Mein Orthopäde meinte, dass es bei mir von der Schulter kommen würde. Trotzdem hoffe, dass ich noch mal glimpflich davon kommen werde, da ich Dich auf keinen Fall um Deine Erfahrungen in dieser Hinsicht beneide und mir vorstellen kann, was es für Dich bedeutet hatte und hat so sehr im Leben durch solche Einschränkungen mit Schmerzen im alltäglichen Leben zuückzustehen.. Alles Gute Christiane Administrator-Antwort: Hallo Christiane, drücke dir beide Daumen, dass es bei dir schnell besser wird! Falls bei der Arbeit möglich (Großraumbüro wäre schwierig) solltest du auf jeden Fall mal eine Spracherkennung ausprobieren (http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php#spracherkennung). Alternativ/zusätzlich ist natürlich auch noch die Nutzung bei privaten PC-Arbeiten möglich und sinnvoll. Diese Antwort ist übrigens komplett mit Spracherkennung geschrieben und nur bei einzelnen Wörtern habe ich "per Hand" nachgebessert. Sehr wichtig sind auch regelmäßige Kurzpausen: aufstehen, Hände ausschütteln/Schultern kreisen und wieder hinsetzen - Aufwand unter 10 Sekunden. Grüße Clemens
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| Name: ursula eMail: Kontakt |
Lieber Clemens, bin heute erst auf deine Seite aufmerksam geworden, obwohl ich mich schon lange mit dem Problem beschäftige. Auch von mir herzlichen Dank für diese wichtige Arbeit, was du alles zusammengetragen hast, ist wirklich hervorragend! Bei mir stellt sich gaaaanz langsam eine Verbesserung ein, aber es ist wie du sagst: man muss viel Geduld und langen Atem haben. Ich möchte deshalb auch nicht so viel schreiben (eigentlich habe ich mir für zu Hause mehr oder weniger Schreibverbot erteilt, damit's für die Arbeit im Büro noch reicht Nur so viel: es hat bereits vor ca. 20 Jahren angefangen (damals vom Schreiben mit der Hand), dem damaligen Arzt fiel nichts Besseres ein als 6 Wochen Gips - das war 1 Woche vor dem schriftlichen Examen, konnte ich mir also nicht leisten, danach kein Arztbesuch mehr, bis es im letzten Jahr - inzwischen waren die Schmerzen längst chronifiziert - gar nicht mehr ging. Kaum noch schmerzfreie Phasen, auch der Urlaub reichte nicht mehr aus zur Regeneration, "Elektro-Schmerzen" im Ellbogen auch in Ruhe, SChmerzen in der Hand... Hatte dann wohl Glück, dass ich an einen Orthopäden/Osteopathen geriet, dem RSI sehr wohl ein Begriff ist und der das Ganze eben osteopathisch-ganzheitlich angeht. Es kommen bei mir noch eine Reihe von weiteren Problemen des Bewegungsapparates dazu, die mitbehandelt werden müssen. Sehr langwierig, das Ganze. Als dann im Januar auch noch der linke Ellbogen anfing zu schmerzen, war ich völlig verzweifelt (wegen der schon langjährigen Probleme rechts hatte ich die Maus schon vor ca. 5 Jahren nach links verlegt, ging auch lange gut - bis eben vor ein paar Monaten). Ergonomische Tastatur habe ich schon seit ein paar Jahren - aber jetzt war guter Rat teuer: wohin mit der Maus? Habe dann von unseren EDV-Jungs eine mit Trackball bekommen, und Umstellung auf Einfach-Klick, statt Doppelklick (hätte ich das bloß früher gewusst...), und damit geht es jetzt auch wieder mit der rechten Hand. Aber wie du schon sagst, das Tippen selbst ist mindestens genauso schlimm wie das Klicken. Ich tippe SCHNELL und mit 10 Fingern, langsam kann ich irgendwie nicht Nun bin ich gespannt, wie es weiter geht. Deinen HInweis auf das Schmerzgedächtnis, das es auszuschalten gilt, finde ich wichtig (und schwierig zugleich). Gezielte Übungen: kann ich vielleicht jetzt mal langsam mit anfangen, hatte bisher aber noch überhaupt keinen Zweck (außer natürlich immer wieder lockern und leichte Dehnungübungen). Was ich jedoch mache ist Joggen und Yoga, aber erst mal nichts Spezifisches für die Arme, das kommt noch. Alexandertechnik möchte ich ggf. mal ausprobieren. So, jeztt ist es doch so lang geworden... Vielen Dank und weiter so! Schöne Grüße, ursula Administrator-Antwort: Hallo Ursula, vielen lieben Dank für deinen Eintrag! Nach dieser langen Zeit hat sich bei dir mit Sicherheit ein Schmerzgedächtnis aufgebaut. Versuch mal zwischendurch mit dünnen Handschuhen zu arbeiten, vielleicht bringt das ja schon etwas. Und für private Schreibarbeiten empfehle ich immer Spracherkennung: http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php#spracherkennung Es gibt in meinen Augen nichts, was eine größere Entlastung bringt. Mit der Alexandertechnik habe ich mich noch nicht intensiver auseinandergesetzt, allerdings schon von einigen positiven Erfahrungen im Zusammenhang mit RSI gehört. Grüße + weiterhin gute Besserung Clemens
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| Name: Matthias eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, seit Juni '09 kämpfe ich nun schon mit dem RSI Syndrom und habe dauerhaft Schmerzen in beiden Armen (Daumen(ganze Hand), Ellenbogen, Schulter). Ich ging zum Orthopäden und machte dann ganze das Programm mit Schienen, Verbänden, Salben etc durch. Anfang August entdeckte ich dann deine Seite. Seit diesem Tag mache ich 2x täglich die Dehnübungen. Zwischendurch ging ich für 2 Monate auch zu einem Vojta Therapeuten. Jetzt ist April '10 und mir tut immer noch alles weh. Manchmal ein weniger schwächer als letztes Jahr, manchmal ein wenig stärker, Tage ohne Schmerzen gibt es nie. Ich habe immer versucht positiv zu denken, gehe trotzdem noch mit meinen Freunden weg etc. Doch so langsam weiß ich nicht mehr weiter. Wird es jemals wieder weggehen? Kann es noch was anderes sein als RSI? Muss ich einfach noch Geduld haben? Viele Grüße, Matthias Administrator-Antwort: Hallo Matthias, natürlich gibt es neben RSI noch andere Ursachen, die vergleichbare Schmerzen auslösen können. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit bei PC-Arbeitern sehr groß, dass die Beschwerden eine Folge immer wiederkehrender Überlastungen ist. Da du jetzt aber schon über mehrere Monate keine Besserung spürst, solltest du das auf jeden Fall weiter mit deinem Arzt abklären (wenn dein alter den Eindruck macht, dass er keine Ahnung hat, einen neuen suchen). Wie du hier (http://www.repetitive-strain-injury.de/krankheitsverlauf.php, Februar - Juli 2008) lesen kannst, waren meine Beschwerden so weit fortgeschritten, dass ich nur durch eine vorübergehende deutliche Entlastung die Schmerzen dauerhaft losgeworden bin. Wie stark ist deine Arbeitsbelastung und könntest du zum Beispiel durch andere Tätigkeiten eine vorübergehende (Hand)entlastung erreichen? Und der obligatorische Hinweis: nutze eine Spracherkennung (http://www.repetitive-strain-injury.de/arbeitsplatzausstattung.php#spracherkennung) zum Schreiben von Texten - eine stärkere Handentlastung lässt sich mit keinem anderen Hilfsmittel erreichen! Grüße + gute Besserung Clemens
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| Name: Martin Aus: Düsseldorf eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, ich danke Dir recht herzlich für Deine ausführlichen Antworten. Ich werde das jetzt intensiv auf mich wirken lassen. Nicht nur die Wirkung der Übungen brauchen Zeit - auch das Verständnis für diese Symptomatik geht nicht von jetzt auf gleich. Die Unterstützung durch Deine Seiten sind auf jeden Fall sehr hilfreich und verdienen ein großes Lob! Vielen Dank & viele Grüße Martin
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| Name: Angelika Aus: Düsseldorf eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, herzlichen Dank, dass Du diesem Thema eine Stimme gibst. Schmerzen habe ich durch das "Herausdrehen" des rechten Armes zur Maus.Ich suche deshalb ein ergonomisches Keyboard mit trackpoint(die Mausfunktion soll direkt vor den Körper). Das Lenovo Think Pad USB Keyboard mit trackpoint hat leider keine geteilte Tastatur. Kennst Du einen Hersteller, der eine geteilte Tastatur mit trackpoint anbietet? Hast Du Erfahrungen mit der contour Roller Mouse Pro? Oder sonst einen Tipp? Vielen Dank vorab. Angelika Administrator-Antwort: Hallo Angelika, leider kenne ich keine geteilte Tastatur mit integriertem Trackpoint/Touchpad. Die Contour Roller Mouse Pro konnte ich selber noch nicht über einen längeren Zeitraum testen, habe aber bisher nur positives gehört. Auch der Inhaber des Hamburger Ergonomiegeschäftes ERGO (http://www.repetitive-strain-injury.de/blog/dienstleistungen/ergonomie-fachgeschaeft-in-hamburg/) hat alle seine Arbeitsplätze damit ausgestattet. Konntest du sie schon mal ausprobieren? Das zu dir am nahesten gelegene Ergonomiefachgeschäft (zumindest was ich gefunden habe) ist folgendes: http://sitzen-schlafen-gehen.de/docs/sitzen/buero/zubehoer_b.html Dort ist auch die Contour Roller Mouse Pro abgebildet, so dass ich davon ausgehe, dass du sie dort ausprobieren könntest. Alternativ sehe ich noch die Nutzung einer ergonomischen Maus neben einer schmalen Tastatur ohne Numblock. Entsprechendes gäbe es zum Beispiel von Goldtouch, allerdings finde ich diese geteilte Tastatur nicht so herausragend in der Bedienung und Handauflage. Solltest du noch ein gutes Produkt auftreiben, freue ich mich natürlich über jeden Hinweis! Viele Grüße Clemens
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| Name: Martin Aus: Düsseldorf eMail: Kontakt |
Hallo Clemens, ich möchte mich erst einmal für diese Internet-Seiten bedanken. Ich kann mich jetzt besser und klarer mit meinen Symptomen auseinander setzen. Derzeit bin ich wegen einer anderen Sache in orthopädischer und physiotherapeutischer Behandlung, merkte aber auf Nachfragen zu RSI schnell, dass ich zu diesem Thema bei beiden nicht richtig weiter komme. Zuerst habe ich übrigens das Buch gefunden - dann diese Seiten. ;-) Das Buch ist wirklich klasse und hat mir schon geholfen. Aber eigentlich habe ich jetzt mehr Fragen als vorher. ;-) Mich begleiten die Schmerzen in den Armen schon länger, so dass ich schon einige male bei meinem Orthopäden war, der mir eine Sehnenansatzentzündung im Ellenbogen, eine Sehnenscheideentzündung oder eben einen Mausarm diagnostiziert hat. Therapie: Ruhe von der Belastung + Diclo-Akut + Salbe. Das ganze „funktioniert“ nur so lange bis die Belastung bei der Arbeit wieder stärker wird. Zudem riet er mir, mit möglichst ausgestreckten Armen Maus und Tastatur zu bedienen. Das soll den Knöchel im Ellenbogen schonen. Dieses steht aber im krassen Gegensatz zu dem, was von der Haltung im Buch beschrieben wird: eine angewinkelte, nah am Körper positionierte Armhaltung. Was wäre denn nun besser? Die Schmerzen provoziere ich am intensivsten, wenn ich den Arm wie auf S. 95 beschrieben halte (Tennisarm-Test), jedoch die Hand samt Unterarm, ohne Faust nach links drehe, so dass die Handfläche nach oben steht. Mein derzeitiger Physiotherapeut (der mir hierbei jedoch nicht helfen konnte) sagte mir dazu, dass es sich bei dem Schmerzauslöser um einen Radialis-Muskel handelt, der für das Drehen des Arms verantwortlich ist. Kann das wirklich dann nur der eine Muskel sein, der die Schmerzen verursacht? Zudem schlägt der in der SWR-Tennisarm-Sendung vom 09.09.2009 vorgestellte Stuhl-Hebe-Test bei mir voll an (siehe Infos auf dieser Site). Der im Buch auf S. 95 beschriebene Schmerzpunkt beim Tennisarm meldet sich dann sehr intensiv. Der Schmerzpunkt am Ellenbogen scheint chronisch zu sein. Ich spüre ihn auch dann, wenn ich ihn in Ruhephasen durch leichtes Massieren provoziere. Bei intensiven Arbeitsphasen mit der Tastatur spüre ich auch auf der Oberseite der Unterarme Verspannungen. Zudem kommen noch Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich hinzu. Habe ich jetzt „nur“ einen Tennisarm oder auch RSI? Zu die Suche nach einem passenden Vojta-Therapeuten habe ich auch noch einige Fragen: Stammen die im Buch aufgeführten Übungen von der Voja-Therapie, so dass man bei der Kontaktaufnahme erwarten kann, dass diese dem Therapeuten vertraut sind? Ist jeder Vojta-Therapeut auf Grund seiner Ausbildung zur Behandlung von RSI geeignet, oder müsste ich das bei der Therapeuten-Suche erst einmal herausfinden? Und: Bezahlt die gesetzliche Krankenkasse eine Voja-Therapie? Fragen über Fragen. ;-) Ich hoffe, dass die Antworten von allgemeinem Interesse sind und den Rahmen hier nicht sprengen. :-) Vielen Dank und viele Grüße von Martin Administrator-Antwort: Hallo Martin, ich versuche deine Fragen nacheinander zu beantworten, hoffentlich vergesse ich keine "Therapie: Ruhe von der Belastung + Diclo-Akut + Salbe. Das ganze funktioniert nur so lange bis die Belastung bei der Arbeit wieder stärker wird." Das wundert mich nicht, werden doch hier nur die Symptome gelindert. Wenn deine Diagnose "Sehnenansatzentzündung im Ellenbogen" richtig ist, dann hast du einen klassischen Tennisarm. Hier helfen Dehnübungen und Querfriktionsmassagen relativ zuverlässig (http://www.repetitive-strain-injury.de/tennisarm.php) - allerdings darf man keine Wunder innerhalb weniger Tage erwarten! Ob ein Arbeiten mit ausgestreckten Armen den Knöchel am Ellenbogen schont, kann ich dir nicht sagen, dafür reichen meine Anatomiekenntnisse leider nicht aus. Was ich allerdings sagen kann ist, dass das Blut am besten zirkulieren kann, wenn der Ellenbogen nicht abgeknickt ist. In der Praxis hast du allerdings das Problem, dass weit vom Körper gestreckte Hände eine enorme Belastung für den Nacken-/Schulterbereich sind. Die einzige Möglichkeit die ich sehe ist, den Stuhl sehr niedrig einzustellen und den Unterarm komplett auf dem Schreibtisch abzustützen. So hättest du eine sehr offenen Ellenbogenwinkel und die Nackenbelastung hielte sich in Grenzen. Ob das allerdings dein Problem merklich lindern wird, wage ich zu bezweifeln. Wenn die Diagnose wirklich so eindeutig ist, sollte mit den eingangs erwähnten Maßnahmen schon viel erreicht werden können. Mit "Radialis-Muskel" könnte dein Physio vielleicht den "Musculus brachioradialis" meinen (http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_brachioradialis "Der Musculus brachioradialis ist an der Beugung des Ellbogengelenks beteiligt und dreht Elle und Speiche so gegeneinander, dass der Daumen nach außen gelangt [Supination]" Die Begriffe Tennisarm und RSI werden häufig gleichgesetzt. RSI ist umfassender, schließt häufig einen Tennisarm ein. Falls du nur Probleme im Ellenbogenbereich hast, ist es wahrscheinlich "nur" ein Tennisarm. Kommen noch Schmerzen in den Handgelenken und im gesamten Unterarm hinzu, treten die Schmerzen bei der Arbeit am Computer schneller wieder auf als bei vergleichbar belastenden Tätigkeiten (Schmerzgedächtnis), kribbeln zwischendurch deine Finger und/oder hast du oft kalte Hände könnte es das komplexere RSI sein und nicht "nur" eine Sehnenansatzreizung im äußeren Ellenbogenbereich (Tennisarm). Die Übungen im Buch sind keine speziellen Vojta-Übungen. Bei Vojta braucht man (anfangs) in jedem Fall eine geschulte Person, die einem die Übungen zeigt und Rückmeldung gibt. Auch viele Vojta-Therapeuten werden noch nie was von RSI gehört haben, können aber durch ihre Ausbildung grundsätzliche Fehlhaltungen und Fehlbelastungen effektiv korrigieren. Das ersetzt aber keinesfalls die eigenständigen Dehnübungen, Nervenmobilisationen etc., wirkt aber sehr unterstützend und kann in extremen Fällen die einzige Möglichkeit sein, wieder zurück zu normalen Belastungen zu kommen. Vojta-Therapeuten genügt ein normales Krankengymnastikrezept vom Arzt. Es gibt noch ein "Spezialrezept" KG-ZNS, welches nur von Vojta- bzw. vergleichbaren Physiotherapeuten eingelöst werden kann. Ich glaube, dies ließe sich für eine längere Zeit verschreiben, wird aber von Ärzten sehr ungerne herausgegeben, da es ihr Budget deutlich mehr beansprucht und auch bei unwissenden Ärzten nicht unbedingt mit den RSI-Beschwerden in Verbindung gebracht wird. Aber bei diesen Abrechnungsdetails bin ich auch kein Experte. Falls du dazu noch etwas herausfinden solltest, wäre ich über eine kurze Rückmeldung sehr dankbar! Wünsche dir viel Erfolg, Grüße Clemens
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| Name: Andrea eMail: Kontakt |
Das ist die umfangreichste und informativste Seite zu dieser Problematik. Ich bin mit meinen Beschwerden noch gar nicht weiter zum Arzt gegangen, da ich aus beruflichen Gründen über die häufig fehlerhafte Diagnostik häufig informiert werden. Diese Seite hat mir mehr geholfen als ein Arztbesuch mit evtl. Spritzen, Medikamenten, Salben, Ruhigstellung des betroffenen Gelenkes etc. Vielen lieben Dank und weiter so! Super. Lieben Gruß aus Hannover Administrator-Antwort: Hallo Andrea, danke für die Blumen Falls du irgendwann mal ein wenig Zeit und Lust hättest, einen kurzen Erfahrungsbericht (http://www.repetitive-strain-injury.de/weitere-erfahrungsberichte.php) zu schreiben, würde das sicherlich noch dem einen oder anderen eine zusätzliche Hilfe sein. Inzwischen schauen auf die Seite schon ein paar tausend Betroffene jeden Monat. Viele Grüße Clemens
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| Name: Monika Aus: Wien eMail: Kontakt |
Lieber Clemens, erstmal Kompliment und vielen Dank für deine Arbeit! Ich habe dein Buch erstanden und bemühe mich nun, möglichst viele deiner Tipps zu beherzigen. Heute habe ich dein Mausarm-Programm installiert - finde ich prinzipiell super, allerdings arbeite ich recht viel mit Copy&Paste (das verursacht auch die meisten Beschwerden) und da komme ich nicht zurecht. Wie muss denn der Cursor platziert werden, damit die Markierung nicht gleich wieder verschwindet? Liebe Grüße Monika Administrator-Antwort: Hallo Monika, copy&paste ist in der Tat erst etwas gewöhnungsbedürftig mit aktiviertem Autoklick. Anfangs habe ich den entsprechenden Bereich markiert und danach den Mauszeiger einfach ans obere Ende des Bildschirms geschoben. Bei maximiertem Fenster wird der automatische Klick auf dem Fenstertitel ausgeführt, die Textselektion bleibt dann vorhanden. Jetzt habe ich mich daran gewöhnt, den Text zu markieren und dann schnell mit der linken Hand Strg + C zu drücken. Finde die beiden Tasten liegen noch eng genug zusammen, dass man sie problemlos mit einer Hand bedienen kann. Und das klappt auch ohne Probleme innerhalb der halben Sekunde. Allerdings schreibst du, dass das copy&paste an sich Schmerzen verursacht - was dabei genau? Viele Grüße Clemens
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